Eine technische Störung hat beim WM-Duell zwischen der Schweiz und Katar für reichlich Diskussionen gesorgt. Ausgerechnet bei der strittigen Elfmeter-Szene für die Eidgenossen fehlte die sonst übliche Onside-Grafik, die eine mögliche Abseitsstellung aufklären sollte. So vermuteten zahlreiche Fans und Tv-Experten eine Abseitsposition.
Breel Embolo brachte die Schweiz bereits in der 17. Minute per Strafstoß in Führung. Vorausgegangen war ein Foul von Katars Torhüter Mahmud Abunada an Remo Freuler. Weil die TV-Grafik zur Überprüfung einer möglichen Abseitsposition wegen einer technischen Panne nicht angezeigt werden konnte, rätselten Zuschauer und TV-Experten über die Rechtmäßigkeit der Entscheidung.
Die FIFA stellte nach dem Spiel jedoch klar, dass die Arbeit des Video-Assistenten von der Störung nicht betroffen gewesen sei. Laut Weltverband überprüfte der VAR die Positionen aller beteiligten Spieler ordnungsgemäß.
"Die vom VAR zur Überprüfung der Positionen der betreffenden Spieler verwendeten Linien ergaben in keiner der beiden Situationen unmittelbar vor der Elfmeterentscheidung, dass sich der Angreifer in einer Abseitsposition befand", teilte die FIFA mit. Damit sei die Elfmeter-Entscheidung regelkonform gewesen. Für die Schweiz reichte die Führung dennoch nicht zum Sieg: Katar rettete in der Nachspielzeit noch ein 1:1-Unentschieden.