"Joker" gewinnt in Venedig vor Skandal-Polanski

Der "Joker" schnappt sich den heiß begehrten Goldenen Löwen von Venedig. Der umstrittene Roman Polanski bekommt den Großen Preis der Jury.
Die Filmfestspiele in Vendedig stoßen Heath Ledger vom "Joker"-Thron: Hauptdarsteller Joaquin Phoenix und Regisseur Todd Phillips ("Hangover") bekommen den Goldenen Löwen für die Comic-Verfilmung.

Der tragisch nach den "Dark Knight" Dreharbeiten verstorbene Heath Ledger war für viele Fans der beste Batman-Bösewicht aller Zeiten. Erste Filmkritiken vom neuen Film "Joker" sehen Ledger entthront. Joaquin Phoenix legt in der Origin-Story des geschminkten Schurken eine außergewöhnliche Leistung hin.

Das prämierte am Samstag auch die Jury bei den Filmfestspielen von Venedig. "Joker" bekam den Hauptpreis, den Goldenen Löwen.

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Einladung des polizeilich Gesuchten sorgte für Skandal

Der große Preis der Jury ging an Regisseur Roman Polanski und seinen Film "J'accuse" (engl.: "An Officer and a Spy"). Es geht um die Dreyfus-Affäre im Frankreich der 1890er-Jahre und den daraus resultierenden Justizskandal.

Schon, dass der polizeilich gesuchte Roman Polanski überhaupt eingeladen wurde, sorgte für Aufregung. In seine Heimat USA traut er sich seit Jahrzehnten nicht mehr. Dort wird er polizeilich gesucht, weil er 1977 mit einer Unmündigen Sex hatte. Er floh aus den Staaten, die US-Filmakademie hat den Oscarpreisträger ausgeschlossen.

Weitere Auszeichnungen:

Beste Regie - Roy Andersson "About Endlessness"

Bestes Drehbuch - Yonfan "No. 7 Cherry Lane"

Bester Schauspieler - Luca Marinelli "Martin Eden"

Beste Schauspielerin - Ariane Ascaride "Gloria Mundi"

Beste Doku - "La mafia non è più quella di una volta"

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