Champions League

Finale! PSG kickt Laimer und die Bayern raus

Paris St.-Germain greift nach der Titelverteidigung in der Champions League. Die Franzosen eliminierten Bayern München im Halbfinale.
Sport Heute
06.05.2026, 22:59
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PSG setzte sich am Mittwochabend gegen Bayern München durch. Ein 1:1-Remis im Rückspiel in der Münchener Allianz Arena reichte den Franzosen zum Finaleinzug. Das Hinspiel hatte PSG bereits mit 5:4 für sich entschieden. Ousmane Dembele brachte Paris bereits in der dritten Minute in Führung, Harry Kane glich spät in der Nachspielzeit aus (94.).

Erst vor einem Jahr hatten sich die Pariser in der Münchner Arena mit der 5:0-Final-Gala gegen Inter Mailand zum ersten Mal zum Champions-League-Sieger gekrönt.

Endspielgegner am 30. Mai in Budapest ist nun Arsenal London. Die Gunners gewannen am Dienstag das erste Halbfinale gegen Atletico Madrid mit 1:0 und setzten sich mit dem Gesamtscore von 2:1 durch, erreichten nach 20 Jahren das zweite "Königsklassen"-Endspiel der Klubgeschichte.

PSG-Blitzstart in München

Bayern-Trainer Vincent Kompany nahm gegenüber dem Hinspiel nur eine Änderung in der Startelf vor – eine aus österreichischer Sicht besonders erfreuliche: Konrad Laimer durfte wieder von Beginn an ran, bildete auf der rechten Seite mit Michael Olise das Duo, Josip Stanisic rückte auf die linke Abwehrseite. Bei den Parisern kam Fabian Ruiz wie erwartet zurück in die Startelf, Warren Zaire-Emery musste den verletzten Außenverteidiger Achraf Hakimi ersetzen.

In der ausverkauften Münchner Allianz Arena setzte es für die Bayern aber schnell die kalte Dusche. Schon in der dritten Minute traf Dembele zum 1:0 für den "Königsklassen"-Titelverteidiger. Nachdem die Bayern hoch gestanden waren, schnell ausgespielt wurden. Ruiz spielte gegen den herausattackierenden Laimer den Pass auf Kvaratskhelia ins Loch, der ging auf links durch, legte in den Rücken der Abwehr ab, wo Dembele von Dayot Upamecano alleine gelassen wurde – 1:0, da waren erst 2:20 Minuten gespielt.

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Umstrittene Szenen

Die Bayern wankten einige Minuten lang, ließen Durchschlagskraft vermissen. Ein von Willian Pacho geblockter Schuss von Harry Kane (12.) war zunächst noch das Gefährlichste, das die Hausherren zustande brachten. Beim Schuss von Olise in der 15. Minute hatte Nuno Mendes ein Bein dazwischen, sein Schlenzer in der 27. Minute ging knapp drüber. Der Abschluss von Jamal Musiala stellte Matvey Safonov im PSG-Tor nicht vor Probleme (44.).

Zuvor war es nach rund einer halben Stunde hektisch geworden. Erst sah Nuno Mendes für ein klares Handspiel im Duell mit Laimer nicht Gelb-Rot, weil Referee Joao Pinheiro zuvor ein Hands von Laimer erkannt hatte (29.), in der 31. Minute gab es keinen Elfmeter, nachdem der Klärungsversuch Vitinhas an die Hand seines Teamkollegen Joao Neves sprang. Das ist allerdings nicht strafbar.

Zu später Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich das Spiel wesentlich offener. Auch wenn die Bayern zwei Tore brauchten, spielte PSG mit. So musste Keeper Manuel Neuer mit dem Fuß gegen Desire Doue retten (56.). Acht Minuten später tauchte der deutsche Star-Keeper wieder gegen Doue ins Eck (64.). Und in der 72. Minute knallte Doue den Ball ins Außennetz. Kvaratskhelia kam in der 80. Minute nach einem Traumsolo nicht zum Abschluss. Auf der Gegenseite prüfte Luis Diaz PSG-Rückhalt Safonov (69.).

In einer wilden Schlussphase blockte Neves zunächst Laimers Abschluss, musste Neuer gegen den flinken Bradley Barcola nach einem Gegenzug retten (beides 88.).

Kanes später Ausgleichstreffer mit einem wuchtigen Abschluss unter die Latte (94.) kam zu spät. Der nötige zweite Treffer gelang nicht.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 06.05.2026, 23:07, 06.05.2026, 22:59
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