Finanzielle Hilfe für geschädigte Geschäftsleute

Die Wirtschaftskammer Wien aktiviert nach Ausschreitungen rund um den Akademikerball einen Notlagenfonds. Während des Balls sollen sich Horrorszenen abgespielt haben - Kunden in Resturants schrien um Hilfe. Jetzt müssen die Schäden genau erhoben und eruiert werden, was von Versicherungen gedeckt wird. ÖVP und FPÖ kritisieren indes die Grünen.

und eruiert werden, was von Versicherungen gedeckt wird. ÖVP und FPÖ kritisieren indes die Grünen.

", so Jank.

"Kunden schrien um Hilfe"

Am Samstag hat Jank Unternehmer der Innenstadt besucht und sich ein Bild von den Schäden gemacht: „Gastronomen haben berichtet, dass Kunden um Hilfe schrien, während Demonstranten die Auslagen einzuschlagen versuchten. Wir brauchen dringend Lösungen, um solche Ausschreitungen künftig zu verhindern.“

Sie habe am die betroffenen Unternehmer in der Wiener City besucht und sei "bestürzt ". Besonders betroffen seien Geschäfte und Gastronomiebetriebe am Graben, in der Bognergasse, Wipplingerstraße und rund um den Stephansplatz gewesen.

Abgesehen vom finanziellen Schaden bleibt ein ordentlicher Schreck: "Wir hatten Betrieb, während die Scheiben eingeschmissen wurden. Gäste und Personal hatten Angst", so "Aida"-Sprecher Stefan Ratzenberger. Auch im "Schwarzen Kameel" dinierten Gäste, als Ziegelsteine durch die Scheiben flogen. Einige haben um Hilfe geschrien."Es ist absolut unerträglich, dass gewalttätige Vandalen marodierend durch die Stadt ziehen und Passanten, Kunden und Wirtschaftstreibende in Angst und Schrecken versetzen", so Jank.

"Unseren Hass den könnt ihr haben!"

ÖVP und FPÖ haben nach den teilweise gewaltsamen Protesten gegen den Akademikerball . Im Zentrum stand dabei das Faktum, dass die Domain www.nowkr.at mit dem Slogan "Unseren Hass den könnt ihr haben!" auf der Startseite auf die Jungen Grünen registriert war. Diese betonten, auf den Inhalt keinen Einfluss zu haben.

ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel fand es bemerkenswert, dass gerade die Grünen, die immer und überall sofort "Skandal" schreien würden, diese Seite betrieben. "Verletzte Menschen, zertrümmerte Scheiben, zerstörtes Eigentum - das ist das Ergebnis! Das ist ein wirklicher Skandal, eine Schande für die Grünen und nicht zu akzeptieren", so Blümel in einer Aussendung. Er forderte klare Worte von der "Grünen Bundesführung".

Strafanzeige wegen Verhetzung  

Die für ihre Kritik. Generalsekretär Harald Vilimsky ließ dort etwa wissen, dass er eine Strafanzeige wegen Verhetzung sowie Musterklagen auf Schadenersatz gegen die Grünen überlege. Schwarze und blaue Poster stießen sich auch daran, dass die frühere grüne ÖH-Chefin Janine Wulz auf Youtube-Videos der Demo zu sehen sein soll. Der Wiener ÖVP-Obmann Stadtrat Manfred Juraczka wollte per Aussendung wissen, ob die Grünen als Wiener Regierungspartei Sympathien für politische Radikalismen hegen und ob sie sich mitverantwortlich für die Ausschreitungen vom Freitag fühlen.

Die Jungen Grünen hatten bereits am Samstag eine Rechtfertigung auf ihrer Website veröffentlicht. Die Domain nowkr.at werde von den Jungen Grünen unterhalten, man habe redaktionell jedoch keinen Einfluss und sei auch nicht für die Erstellung der Inhalte verantwortlich. Die Homepage sei als eine open-campaign-Plattform und als reine Informationsseite rund um die Proteste gegen den Ball gedacht.

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