Finanzminister präsentiert Budget für 2017

Bild: Sabine Hertel

Österreich wird im kommenden Jahr weniger ausgeben als noch im Mai angenommen. Mit 0,5 Prozent strukturellem Defizit schrammt die Republik 2017 nur knapp am Nulldefizit vorbei. Die Kosten für die Flüchtlingskrise sind bei dieser Rechnung allerdings nicht berücksichtigt.

Österreich wird im kommenden Jahr weniger ausgeben, als noch im Mai angenommen. Mit 0,5 Prozent strukturellem Defizit schrammt die Republik 2017 nur knapp am Nulldefizit vorbei. Die Kosten für die Flüchtlingskrise sind bei dieser Rechnung allerdings nicht berücksichtigt.
Finanzminister Hans Jörg Schelling (VP) hat am Mittwoch im Parlament das Budget für das kommende Jahr vorgestellt. Österreich wird 2017 nur 0,05 Prozent über dem strukturellen Nulldefizit liegen. Ausgaben von knapp 78 Milliarden Euro stehen Einnahmen von 73,2 Milliarden gegenüber, wie aus der Zeitung "Heute" vorliegenden Unterlagen hervorgeht.

Asylkrise kostet uns zwei Milliarden

Aufwendungen für die Flüchtlingskrise im Umfang von 1,4 Milliarden Euro dürfen beim strukturellen Defizit herausgerechnet werden. Laut Schelling sollen die Gesamtkosten bei rund zwei Milliarden liegen.

Weniger Geld als angenommen dürften die Pensionen, Beamtenpensionen und das Arbeitsmarktbudget verschlingen. Im Bildungssektor wiederum werden die Ausgaben deutlich höher ausfallen.

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