Im Sommer 2025 hat Dominik Fitz die Wiener Austria verlassen. Der violette Eigenbauspieler wechselte zum MLS-Verein Minnesota United FC. Fitz wollte seinen amerikanischen Traum leben, doch der entpuppte sich als Fehlschlag. In der laufenden Saison – die US-Profiliga wird im Kalenderjahr gespielt und ist aktuell in der WM-Pause – hat es Fitz auf ein MLS-Spiel, auf gerade einmal sieben Einsatzminuten, gebracht. Insgesamt lief der 27-Jährige bloß achtmal für Minnesota United auf, hinzu kommen zwei Partien für die zweite Mannschaft.
Deshalb könnte sich schon der baldige Abschied anbahnen. Eine Rückkehr nach Österreich steht im Raum. Nicht allerdings zu Ex-Verein und Herzensklub Austria Wien. "Ich bin für alles offen, aber die Austria ist natürlich mein Herzensverein, wäre meine Nummer eins gewesen. Ich wäre gerne zurückgekommen, habe aber eine Absage bekommen", enthüllte Fitz nun in der "Krone". Die Austria hat also kein Interesse am ehemaligen Leistungsträger und Ex-Fanliebling.
Kein Wunder, schließlich haben sich die Veilchen stark verjüngt. Mit Sanel Saljic und Vasilije Markovic haben auf den Offensivpositionen zwei violette Talente ihren Kaderplatz erhalten. Ihnen gehört die Zukunft, nicht Fitz. Laut Austrias Sport-Vorstand Tomas Zorn würde es "keinen konkreten Kontakt" mit dem US-Legionär geben. Man würde jeden Spieler jedenfalls im Kontext des Teamgefüges betrachten. Fitz könnte erst wieder ein Austria-Thema werden, wenn zumindest zwei Offensivspieler für durchaus relevante Ablösesummen den Verein verlassen. Für Johannes Eggestein soll es aber noch kein konkretes Angebot geben.
Deshalb könnte es Fitz nun zurück in die Bundesliga, allerdings nicht an den Verteilerkreis, sondern nach Kärnten führen. Wolfsberg und Coach Thomas Silberberger sollen Interesse haben. Eine Fitz-Leihe soll im Raum stehen. "Ein interessanter Klub, der sich mit Giacomo Vrioni und Raffael Behounek gut verstärkt hat", sagte Fitz.
Auch die Lavanttaler selbst haben nach dem Abgang von Dejan Zukic zu Vojvodina Novi Sad durchaus Platz im offensiven Mittelfeld. "Einem guten Spieler bin ich nie abgeneigt, es ist aber ruhig, in den nächsten Tagen wird sich sicher nichts tun", sagte Trainer Thomas Silberberger derweil gegenüber der "Kleinen Zeitung".