"Wie Pitt und Jolie"

Skurrile Abrechnung von gefeuertem Bundesliga-Coach

Albert Riera war nur drei Monate lang Trainer von Eintracht Frankfurt. Nun folgte eine ungewöhnliche Abrechnung vom spanischen Kult-Coach.
Sport Heute
24.06.2026, 22:23
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Riera hat einen guten Monat nach seiner Entlassung als Trainer von Eintracht Frankfurt deutliche Vorwürfe gegen seinen Ex-Verein erhoben und sieht die Schuld für das Scheitern ausschließlich bei seinem Ex-Klub. "Ich weiß nicht, ob es jemand besser gemacht hätte, wir werden es nie erfahren", sagte der Spanier in einem Interview mit dem TV-Sender Sportklub in seiner früheren Wahlheimat Slowenien. Nun darf sich Österreichs Trainer-Star Adi Hütter versuchen, übernimmt den Posten als Coach.

"Die Vereinspolitik sieht vor, dass der Trainer keinen Einfluss auf Scouting und die Mannschaftszusammensetzung hat. Das ist nicht das richtige Umfeld für mich, und ich wusste, dass wir langfristig nicht zusammenarbeiten können", sagte Riera, der im Mai nach nur dreieinhalb Monaten gehen musste. Dem Verein seien "Namen wichtiger als Ergebnisse" gewesen, sagte Riera.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Wie Brad Pitt und Angelina Jolie"

Der frühere Liverpool-Profi, der in seiner Eintracht-Zeit regelmäßig mit skurrilen Äußerungen in Pressekonferenzen aufgefallen war, knüpfte daran bei Sportklub an. Dort verglich er seine Beziehung zur Eintracht mit jener zwischen "der hinreißenden Angelina Jolie und dem charmanten Brad Pitt". "Beide sind wunderbar, aber sie passen einfach nicht zusammen", sagte Riera: "Warum? Weil es nicht nur auf Äußerlichkeiten ankommt, sondern auf die kleinen Details, die darüber entscheiden, ob etwas funktioniert oder nicht. Ich war zur falschen Zeit am falschen Ort."

WM26
Sport-Newsletter

KostenlosImmer aktuellAlle WM-NewsJetzt anmelden

An seinen früheren Spielern ließ er kein gutes Haar: "Es liegt nicht daran, dass Frankfurt schlechte Spieler hat, ganz im Gegenteil", sagte der 44-Jährige: "Aber es gibt keinen einzigen Spieler in dieser Mannschaft, den ich für mein nächstes Projekt mitnehmen würde. In Celje gibt es mehr Spieler, die ich für meinen nächsten Verein wählen würde als bei Eintracht Frankfurt."

Lob nur für Sport-Boss

Man habe sich "im Guten getrennt, ohne jegliche Probleme", behauptet Riera, der auch wegen seiner Mannschaftsführung in der Kritik stand: "Ich kam, als die Mannschaft Achter war, und ging, als sie ebenfalls Achter war. Natürlich sind das keine herausragenden Ergebnisse, sondern durchschnittliche. Aber bevor ich kam, hatte die Mannschaft in 13 Spielen nur einmal gewonnen."

Sein Verhältnis zu Markus Krösche sei einwandfrei gewesen. "Ich kann nur Gutes über den Sportdirektor sagen, der mich geholt hat. Wir haben gut zusammengearbeitet, selbst unser letztes Gespräch vor der Trennung verlief positiv", sagte Riera: "Er schätzte meine Arbeit und meine Denkweise, brachte sein Vertrauen zum Ausdruck, dass ich in Zukunft große Vereine trainieren würde."

{title && {title} } red, {title && {title} } 24.06.2026, 22:23
Jetzt E-Paper lesen