Fix: Eurofighter werden verschrottet

Die Entscheidung ist gefallen: Das Bundesheer verabschiedet sich von seinen sündteuren Eurofightern.

"Wer ja zur Neutralität sagt, muss sich auch zu einem Überschallflugzeug bekennen.", so eröffnete Bundesverteidigunsgminister Doskozil die Pressekonferenz bezüglich der Eurofighter. Daraufhin erklärt er, dass der Eurofighter zwar ein leistungsfähiges Flugzeug sei, die militärischen Anforderungen aber aus verschiedenen Gründen nicht mehr erfüllen würde. Ein Grund ist, dass Österreich nur einen Teil der erforderlichen Ausrüstung beschafft hat.

Das bisherige Zwei-Flotten-System sei weder militärisch effektiv, noch wirtschaftlich effizient gewesen. Für das bisherige Modell wären in den nächsten Jahrzehnten Betriebs- und Nachrüstungskosten von bis zu 5,1 Milliarden Euro angefallen. Mit einem Umstieg auf ein Ein-Jet-System könnte man dem Steuerzahler bis zu zwei Milliarden Euro ersparen.

Schadensersatz?

Der Eurofighter ist somit Geschichte. Der Beschaffungsprozess für das neue System wird ab sofort starten. Dieser wird voraussichtlich drei Jahre lang dauern. Dennoch stellt Doskozil klar, dass es keinen Tag geben wird, an dem der österreichische Luftraum nicht überwacht wird.

Was mit den 15 Eurofightern passieren wird, sei bislang unklar. Der Verteidingsminister würde in dem Fall auch prüfen, ob man denn sogar Schadensersatz einfordern könnte.

Welche Flotte nun für den Schutz sorgen würde, darauf wollte der Verteidigungsminister bislang keine Auskunft geben. Laut Experten wären die schwedischen "Gripen", sowie die US-Kampfjets F 16 eine realistische Alternative.

(red)

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
Maria Theresia von ÖsterreichGood News

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen