Die Trainer-Ära von Mauricio Pochettino beim französischen Hauptstadt-Klub ist Geschichte. Seither rätselten die Fans: Wer wird der Nachfolger. Frankreich-Ikone Zinedine Zidane galt als einer der Kandidaten, doch nun wird es ein anderer Name, nämlich Christophe Galtier.
Der 55-Jährige ist im französischen Fußball tief verwurzelt, schon seine Spieler-Karriere bestritt er bis auf Gastspiele in Monza und bei China-Klub Liaoning ausschließlich in Frankreich. Als Cheftrainer betreute er Saint Etienne, Lille und zuletzt Nizza. Dort wurde sein Vertrag im Juni aufgelöst, sein Wechsel zu PSG gilt als beschlossene Sache.
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Eine offizielle Bestätigung aus Paris steht noch aus, doch Nizza-Boss Jean-Pierre Rivere bestätigt bereits die Einigung. "Ich bin sehr froh, dass er die Chance hat, PSG zu trainieren", sagt der Klubboss französischen Medien. "Wir werden seine Arbeit dort genau beobachten. Dieser Schritt ist gut für alle beteiligten."
Damit spielt er auf Spannungen zwischen Galtier und Nizza-Sportchef Julien Fournier an. "Es gab Spannungen, die haben leider über die letzten drei Jahre zugenommen. Aber wir haben die Situation in Ruhe analysiert und bereinigt." Mit den Superstars Messi, Neymar und Kylian Mbappe wartet auf Galtier allerdings eine weitere heikle Aufgabe. Bleibt abzuwarten, wie er mit den Superstars in der Hauptstadt zurecht kommt.