"Fliegende Lerncafés" heben ab morgen wieder ab

Wiens Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (Neos) bei der Präsentation der "Fliegenden Lerncafés" Im Dezember 2020. Nun öffnen sie wieder die Pforten. 
Wiens Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (Neos) bei der Präsentation der "Fliegenden Lerncafés" Im Dezember 2020. Nun öffnen sie wieder die Pforten. HERBERT NEUBAUER / APA / picturedesk.com
Unter Einhaltung der Corona-Regeln und mit FFP2-Masken können Jugendliche gastlose Lokale wieder als Lernplatz nützen. Fünf Cafés sind dabei. 

Im Dezember konnten Jugendliche zum Lernen in leerstehende, also gastlose Café ausweichen, wir haben berichtet. Das Interesse war groß, rund 500 Slots wurden genutzt. Aufgrund des Erfolg kehrt die Aktion nun zurück: Ab morgen ist eine Anmeldung wieder möglich, die FFP2-Pflicht gilt aber auch hier. 

"Ich finde es großartig, dass das Projekt auch im neuen Jahr fortgesetzt werden kann. Gerade angesichts der Verlängerung des harten Lockdowns ist es wichtig, den Jugendlichen in dieser belastenden Situation alternative Lernräume in den städtischen Cafés zu bieten. Nach mittlerweile unzähligen Wochen im Distance-Learning, wo die Jugendlichen oft keinen angemessenen Arbeitsplatz vorfinden, brauchen sie Orte, wo sie in Ruhe lernen können. Natürlich werden wir darauf achten, dass die Sicherheitsmaßnahmen von mindestens zwei Metern Abstand eingehalten werden, aber auch das Tragen einer FFP2 Maske, die wir den Betrieben kostenlos zur Verfügung stellen, wird verpflichtend sein", so Wiens Bildungsstadtrat Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr (Neos).

Fünf Lokale heben als Lerncafé ab

Wie bereits im Dezember können die SchülerInnen und StudentInnen über die Buchungsplattform Book Your Room ihren Zeitslot einfach und unkompliziert online buchen. Die teilnehmenden Kaffeehäuser bekommen automatisiert die entsprechenden Buchungen. An der Aktion nehmen mittlerweile fünf Betriebe teil: das "Café Museum", das "Frauenhuber" und das "Café Hofburg" (beides City), das "Jump Around" in Wieden, "The Legends" in der Landstraße.

Wiederkehr dankt den GastronomInnen, die das Projekt gemeinsam mit der Bildungsdirektion Wien auf die Beine gestellt haben und nun auch weiterführen "Es ist toll, dass die Gastronominnen und Gastronomen trotz aller Schwierigkeiten nicht den Mut verlieren, mit diesem Angebot ein positives Zeichen setzen und aktiv mithelfen, die Krise ertragbarer zu machen. Ich würde mich freuen, wenn sich noch weitere Betriebe daran beteiligen!". 

Auch der Direktor der Bildungsdirektion Wien Heinrich Himmer freut sich über die Weiterführung: "Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist in Zeiten der Krise wichtiger denn je. Daher freut es mich sehr, auch 2021 in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat für Bildung, Jugend, Integration und Transparenz und zahlreichen Betrieben das Projekt 'Das Fliegende Lerncafé' fortführen zu können. Wir erachten es als wichtig, mit diesem Angebot auch weiterhin jene Wiener Schülerinnen und Schüler, die einen ruhigen Raum zum Lernen und stabiles WLAN benötigen, unterstützen zu können. Denn es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass alle Schülerinnen und Schüler die gleichen Bildungschancen haben". 

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