Auf griechischen Inseln werden Flüchtlinge seit dem EU-Türkei-Abkommen in Auffanglagern interniert. Aus Protest stellen Hilfsorganisationen in Griechenland nun die Arbeit ein.
Auf griechischen Inseln werden Flüchtlinge seit dem in Auffanglagern interniert. Aus Protest stellen Hilfsorganisationen in Griechenland nun die Arbeit ein.
Nur drei Tage nach dem Abkommen zwischen EU und der Türkei zeigen sich die massiven Schwierigkeiten des Abkommens: Um die Migranten gemäß dem Deal durch ein Asyl-Schnellverfahren zu schleusen und in die Türkei zurückschicken zu können, werden Neuankömmlinge auf den griechischen Inseln seit Sonntag de facto in den Flüchtlingslagern vor Ort interniert.
Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) sowie die Helfer von Ärzte ohne Grenzen wollen das jedoch nicht hinnehmen; in manchen Bereichen stellen sie die Hilfe vorläufig ein.
Das ehemalige Gefängnis der Insel Lesbos wurde etwa vorübergehend zum Registrierzentrum und nun quasi wieder als eine Art Haftanstalt fungiert. Bisher hatten die Teams von Ärzte ohne Grenzen mit rund180 Helfern im Lager die hygienische und medizinische Versorgung der Menschen sichergestellt.
Der Einsatz mobiler Teams und die Seenotrettung werde fortgesetzt, hieß es.
Am Dienstag hat sich ein