Flüchtlinge: Rotes Licht für Kasernen-Schließungen

Bild: Google Maps

Die geplanten Schließungen von mehreren Kasernen wurde nun vom Verteidigungsministerium abgeblasen: So soll die Goiginger-Kaserne in Bleiburg (Kärnten) aufgrund der Flüchtlingsbewegung ebenso abgesagt worden, wie die Radetzky-Kaserne in Horn (Niederösterreich), die Kasernen in Freistadt (Oberösterreich) und Lienz (Tirol) sowie die Tamsweg-Kaserne in Salzburg.

Die geplanten Schließungen von mehreren Kasernen wurde nun vom Verteidigungsministerium vorläufig abgeblasen: So soll die Goiginger-Kaserne in Bleiburg (Kärnten) aufgrund der Flüchtlingsbewegung ebenso abgesagt worden, wie die Radetzky-Kaserne in Horn (Niederösterreich), die Kasernen in Freistadt (Oberösterreich) und Lienz (Tirol) sowie die Tamsweg-Kaserne in Salzburg.
Konkret wurden die Schließungspläne vom Verteidigungsministerium gestoppt, weil sich die "Sicherheitslage geändert" habe.

Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) etwa meinte in einer Aussendung: "In der derzeitigen Situation, in der niemand genau sagen kann, wie sich die Flüchtlingsbewegung weiter und entlang möglicher neuer Routen entwickeln wird, wäre es geradezu fahrlässig gewesen, einen Kasernenstandort in unmittelbarer Grenznähe zu schließen." Er appellierte an die Bundesregierung, die entsprechenden Mittel zur Verfügung zu stellen.

Gänzlich abgesagt wurden die Schließungspläne nicht, so Ministeriumssprecher Michael Bauer. Ob alle fünf Kasernen dauerhaft geöffnet bleiben können, hängt laut dem Ministeriumssprecher vom Finanzministerium ab. Dieses müsste dem Verteidigungsministerium Geld zuteilen.

 

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