Flüchtlinge: Ungarn wirft Faymann "Dummheit" vor

Es sei eine "Dummheit, wenn jemand Hunderttausende, Millionen unkontrolliert nach Europa holen will", so Ungarns Außenminister Peter Szijjarto in Richtung des Bundeskanzlers. Dieser sehe "keinen Unterschied zwischen Solidarität und Dummheit".

Es sei eine "Dummheit, wenn jemand Hunderttausende, Millionen unkontrolliert nach Europa holen will", so Ungarns Außenminister Peter Szijjarto in Richtung des Bundeskanzlers. Dieser sehe "keinen Unterschied zwischen Solidarität und Dummheit".

Wüste Beschimpfungen sind das, die der ungarische Außenminister da per Nachrichtenagentur ausrichten lässt. Ziel der scharfen Worte: Bundeskanzler . Den bezichtigt er des Lügens und nennt ihm "dumm". Die Aussagen waren eine Reaktion auf Faymanns kürzliche Aussagen über Solidarität in der EU.

Tiefpunkt der offiziellen Beziehungen

Das wirkt sich bestimmt nicht positiv auf die offiziellen Beziehungen Ungarns und Österreichs aus. Solidarität bedeutet für den ungarischen Außenminister, dass man Menschen in Not dabei hilft, nahe ihrer Heimat in menschenwürdigen Verhältnissen zu leben und nach dem Ende des Konflikts wieder heimzukehren. Dummheit bedeutet für Szijjarto, "wenn jemand Hunderttausende, Millionen unkontrolliert nach Europa holen will". Das Büro des Bundeskanzlers teilte mit, dass man zu solchen unqualifizierten Äußerungen keine Stellung nehme.

Faymann verbreite Lügen

Das ist jedoch nicht das Ende der Tirade. Er wirft Faymann außerdem vor, noch mehr Flüchtlinge nach Europa holen zu wollen, indem er EU-Staaten "prinzipienlos erpresst". Außerdem würde er "wie üblich Lügen über Ungarn verbreiten".

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