Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) trafen am Dienstag Vertreter der in der Flüchtlingshilfe tätigen Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Dabei einigte man sich auf ein Sonderbudget: 15 Millionen Euro sind für bereits erbrachte Leistungen geplant, im Budget 2016 soll automatisch ein nicht genauer genannter Betrag zur Verfügung stehen.
Zudem sollen NGO-Mitarbeiter mehr Rechtssicherheit bekommen, indem sie als Verwaltungshelfer für das Innenministerium tätig werden. Mitarbeitern des Bundes könne als Hilfe für NGOs bis zu zwei Tage Sonderurlaub gegeben werden, hieß es. Fix umgesetzt werden soll auch das Integrationsjahr für Asylberechtigte, bei dem diese als Hilfkräfte für die NGOs tätig sind.
Bei dem Treffen waren unter anderem Rotes Kreuz, Österreichischer Samariterbund, Caritas und Diakonie vertreten. Faymann bedankte sich bei den Helfern, mit denen es wie er betont eine gute Zusammenarbeit gibt. Nun wolle man auch die finanzielle Frage ausräumen.