Dieser Termin wurde geschützt wie ein Staatsgeheimnis. Bundespräsident Heinz Fischer, Kanzler Werner Faymann, Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, die Minister Johanna Mikl-Leitner und Hans Peter Doskozil, die Landeshauptleute Michael Häupl (Wien) und Haslauer (Szb) sowie Verfassungsgerichtshof Präsident Thienel berieten am Mittwoch die weitere Strategie in der Flüchtlingskrise.
Dieser Termin wurde geschützt wie ein Staatsgeheimnis. Bundespräsident Heinz Fischer , Kanzler Werner Faymann, Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, die Minister Johanna Mikl-Leitner und Hans Peter Doskozil, die Landeshauptleute Michael Häupl (Wien) und Haslauer (Szb) sowie Verfassungsgerichtshof Präsident Thienel berieten am Mittwoch die weitere Strategie in der Flüchtlingskrise.
Die Sitzung zum Thema Flüchtlingsmanagement fand unter völliger Geheimhaltung statt. Keiner der Teilnehmer wollte sich im Vorfeld äußern - weder Zeit, noch Ort oder Inhalte wurden offiziell verraten. Nach Informationen von "heute" ging die Initiative von Fischer höchstpersönlich aus. Er hatte die Teilnehmer per E-Mail eingeladen. Weiteres Indiz: die Präsidentschaftskanzlei als Tagungsort.
Faymann bestritt nach dem Treffen, dass es einen Rüffel von Fischer über die Vorgehensweise in der Flüchtlingspolitik gegeben habe und betonte, dass das Gesprächsklima "konstruktiv" gewesen sei. Auch über weitere Termine wollte man sich nicht äußern.
Dass es sich um eine Art Kopfwäsche gehandelt habe, wies auch Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) als „mediale Ente“ zurück. Es habe einen intensiven und guten Austausch über das Flüchtlingsthema gegeben, wie man es schon öfter gemacht habe, so Mitterlehner beim Verlassen der Hofburg nach dem knapp zweistündigen Treffen.
Die Präsidentschaftskanzlei wollte das Gespräch nicht kommentieren.