Welt

Flüge Frankfurt-Graz fallen heute aus

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:34

Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt kommt es am Donnerstag wegen eines drohenden Streiks zu massiven Verzögerungen und Ausfällen. Von 15 bis 22 Uhr wollen rund 200 Beschäftigte mit Spezialjobs den Betrieb lahmlegen. Auch zwei Flüge nach Österreich fallen aus.

Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt kommt es am Donnerstag und Freitag wegen eines drohenden Streiks zu massiven Verzögerungen und Ausfällen. Am Donnerstag von 15 bis 22 Uhr wollen rund 200 Beschäftigte mit Spezialjobs auf dem Vorfeld den Betrieb lahmlegen.

Der Betreiber Fraport will mit einer Schar von "Managementlotsen" gegenhalten und mindestens die Hälfte des geplanten Verkehrs aufrechterhalten. Der heutige Lufthansa-Abendflug von Frankfurt nach Graz musste storniert werden, ebenso die Frühmaschine am Freitag retour, sagte eine Sprecherin des Grazer Flughafens am Donnerstag in der Früh.

Allein zwischen Wien-Schwechat und Frankfurt verkehren in den betroffenen sieben Stunden 14 Flüge von Lufthansa, AUA und Niki (flyniki). Die AUA-Mutter Lufthansa hält ihre Passagiere an, sich vor Abfahrt zum Flughafen zu informieren, ob ihr Flug stattfindet.

"Es kann im Streikfall zu Beeinträchtigungen kommen", sagte eine AUA-Sprecherin. Noch ist der Airline nicht bekannt, ob Flüge gestrichen werden müssen. Auch am Flughafen Wien sowie bei den Airports in den Bundesländern war man bis zum Nachmittag noch nicht im Bilde. Lufthansa/AUA fliegen auch von den Bundesländer-Flughäfen nach Frankfurt. Zwischen Salzburg und der deutschen Stadt gibt es morgen zwischen 15 und 22 Uhr sieben Verbindungen.

Aufatmen am Klagenfurter Flughafen

Von Graz aus fliegen täglich vier Maschinen nach Frankfurt und vier wieder zurück, ebenso zwischen Linz und Frankfurt. Auf der Strecke Innsbruck - Frankfurt sind vier Flüge potenziell betroffen. Aufatmen kann hingegen der Klagenfurter Flughafen - die Lufthansa fliegt Frankfurt nur freitags und sonntags an. In Deutschland forderte der für den Flugbetrieb zuständige Fraport-Vorstand Peter Schmitz die Passagiere ebenfalls auf, sich bei ihren Fluggesellschaften zu informieren, ob ihre Maschinen wie geplant starten.

Hintergrund für den drohenden Streik ist der Tarifkonflikt um die 200 Beschäftigten, die als Verkehrsdisponenten, Vorfeldlotsen oder Flugzeugeinweiser arbeiten. Sie wollen ein deutlich höheres Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen erreichen. Bei den übrigen Beschäftigten träfen die Forderungen auf wenig Verständnis.

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