Formel-1-Ass bekam wegen Crash Morddrohungen

Nicholas Latifi in seinem Williams
Nicholas Latifi in seinem WilliamsImago
Zur falschen Zeit am falschen Ort! Nicholas Latifi verhalf mit seinem Crash Max Verstappen ungewollt zum Titel. Nun erhält er Morddrohungen.

Es war die Szene, die schließlich die WM entscheiden sollte. Nicholas Latifi crashte beim Formel-1-Finale in Abu Dhabi kurz vor Schluss in die Streckenbegrenzung. Das Safety Car musste auf die Piste kommen, der beschädigte Williams des Kanadiers wurde geborgen. Der Vorsprung von Leader Lewis Hamilton auf Verfolger Max Verstappen war dahin. Eine Runde vor Schluss wurde das Rennen wieder freigegeben. Der Holländer zog mit frischen Pneus am Mercedes-Star vorbei. Der Rest ist Sport-Geschichte.

Latifi war also unfreiwillig das Zünglein an der Waage, mutierte zum "Champion-Maker". Eine Tatsache, die ihm höchst unangenehm ist. Denn einige Unverbesserliche knöpften sich den 26-Jährigen auf Facebook und Co. vor. "Ich habe viele Nachrichten nach Abu Dhabi bekommen. Die meisten waren positiv, einige waren aber auch gefüllt mit Hass und Beschimpfungen", schreibt der Pilot in einem offenen Brief. 

"Was mich wirklich schockiert hat, war der harte Umgangston in den Hassnachrichten, Beschimpfungen und sogar Morddrohungen, die ich erhalten habe."

Rückendeckung bekommt Latifi ausgerechnet von Mercedes. Die "Silberpfeile" schrieben auf Twitter: "Bleib stark, Nicholas. Wir stehen im Kampf gegen Hass im Internet hinter dir."

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