Die Rennstrecke in den belgischen Ardennen ist für das traditionell schlechte Wetter beinahe berüchtigt. In der letzten Saison musste wegen Starkregens sogar der Große Preis gestrichen werden. Nach zwei Runden hinter dem Safety Car wurde das Rennen schließlich abgebrochen und Max Verstappen als Rennsieger gewertet.
Ein ähnlicher Rennverlauf ist auch für das unmittelbar bevorstehende Grand-Prix-Wochenende nicht ausgeschlossen. Denn die Wettervorhersage in Spa ist alles andere als gut. Vor allem für Samstag und Sonntag sind in einer ersten Prognose vor dem ersten Rennen nach der vierwöchigen Sommerpause starke Regenfälle vorausgesagt, bei kühlen Temperaturen um die 20 Grad Celsius.
Eine von vielen kritisierte Rennfarce wie im Vorjahr wird es aber nicht mehr geben. Der geplante Rennstart um 15 Uhr wurde mehrmals verschoben, um 15:25 startete das Feld in zwei Aufwärmrunden hinter dem Safety Car, ehe der Start gänzlich abgebrochen wurde. Nach einer etwa dreistündigen Pause erfolgte nach 18 Uhr schließlich die endgültige Absage. Die Top Ten der Startaufstellung erhielten im kürzesten Rennen der Geschichte halbe Punkte.
Künftig wird es bei einem derartigen Rennen aber keine WM-Zähler mehr geben. Denn vor dem Saisonstart änderte der Motorsport-Weltverband FIA sein Regelwerk. Künftig werden erst nach zwei freien Rennrunden Punkte vergeben.