Formel-1-Zoff: Red-Bull-Boss verwehrt Wolff Handschlag

Horner (r.) verweigert Wolff den Handschlag
Horner (r.) verweigert Wolff den HandschlagInstagram
In der Formel 1 hängt der Haussegen gewaltig schief. Nach dem Crash-Rennen in Budapest streiten die Teamchefs vor der Kamera.

Mercedes-Superstar Lewis Hamilton eroberte am Hungaroring die WM-Führung zurück. Nach einem Startcrash fiel er auf den letzten Platz zurück, wurde am Ende aber Zweiter. Red-Bull-Rivale Max Verstappen dagegen wurde abgeschossen und kam mit einem ramponierten Boliden weit hinter Hamilton ins Ziel.

Pikant: Den Start-Crash auf nasser Strecke löste Valtteri Bottas aus. Der Teamkollege von Weltmeister Hamilton nahm dabei mit Sergio Perez auch den zweiten Red-Bull-Piloten aus dem Rennen. Das kam bei "Bullen"-Teamchef Chris Horner natürlich nicht gut an. "Übernimmt er die Rechnung?", fragte er nach dem Rennen schnippisch in Richtung von Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

Der wollte sich bei Horner entschuldigen und meinte: "Es war ein kleiner Fehler mit schwerwiegenden Folgen, der so einen großen Unfall ausgelöst hat. Das tut mir sehr leid für Sie." TV-Bilder zeigen, dass die Worte des Wieners keinen großen Effekt hatten. Horner lehnte sogar einen Handschlag ab.

Red Bull ist vor allem erbost über die hohen Kosten, die durch die ramponierten Boliden entstehen. Denn in Silverstone schoss Lewis Hamilton Rivale Max Verstappen von der Strecke. Damals entstand laut Horner ein Schaden von 1,5 Millionen Euro. "Die Konsequenzen für uns sind brutal - besonders vor dem Hintergrund der Kostenobergrenze", ärgert sich der Brite.

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