Für Vanessa Kovtun sind es schwere Tage. Die 26-jährige Salzburgerin, die demnächst bei "Forsthaus Rampensau" zu sehen sein wird, musste Abschied von ihrem geliebten Hund "Buddy" nehmen.
"5,5 Jahre warst du mein bester Freund, Beschützer, mein kleines Baby", schreibt Vanessa über ihren langjährigen Begleiter. Besonders schmerzhaft: Der Rüde wurde nur fünfeinhalb Jahre alt.
"Buddy" litt an Lymphknotenkrebs. Am Donnerstag traf Vanessa schließlich die schwere Entscheidung, ihren Hund von seinem Leiden erlösen zu lassen. "Wir wollten ihm weitere Schmerzen ersparen", erklärt die Salzburgerin. "Es tut so unfassbar weh, viel zu früh musstest du gehen."
Die Verbindung zwischen Vanessa und "Buddy" begann bereits während der Corona-Pandemie. Damals lernte sie den Hund unter ungewöhnlichen Umständen kennen.
Während der Pandemie besuchte Vanessa einen Zirkus, der Salzburg aufgrund der damaligen Richtlinien nicht verlassen durfte. Dort kümmerte sie sich regelmäßig um die Tiere. Unter ihnen befand sich auch eine Boxerhündin mit ihren Welpen.
Im Gespräch mit krone.at erinnert sich Vanessa an jenen Moment, in dem für sie klar wurde, welcher der Welpen zu ihr gehören sollte.
"Ich hatte ganz viele Welpen am Arm, aber als ich 'Buddy' in der Hand hielt, nuckelte er an meinem Finger und ist eingeschlafen. Von da an war eine Verbindung, die ich nicht beschreiben kann."
Trotz ihrer Trauer möchte die 26-Jährige nun auch auf ein Thema aufmerksam machen, das ihr besonders am Herzen liegt: die Überzüchtung von Rassehunden.
Der Vater von "Buddy" sei ein American Staffordshire gewesen. Ihr Hund habe unter zahlreichen Allergien gelitten. Vanessa bringt diese mit starker Überzüchtung in Verbindung und sagt: "Man sollte also wirklich überlegen, ob man sich einen Hund aus einer Zucht holt ..."
Während Vanessa für "Forsthaus Rampensau" vor der Kamera stand, wurde "Buddy" von Freundinnen betreut. Vergessen wird sie ihren langjährigen Begleiter nicht. "Ich weiß, dass er immer auf mich aufpassen wird", nimmt Vanessa Abschied.