"Juu" holt Red Bull Reshuffle

"Fortnite"-Elite machte Wien zur großen E-Sport-Arena

40 "Fortnite"-Profis kämpften am Samstag in Wien um 50.000 Euro Preisgeld. Am Ende entschied sich der Sieg erst in der letzten Runde.
Rene Findenig
16.08.2026, 20:40
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Das Austria Center Vienna wurde am Samstag zur großen Bühne für die internationale "Fortnite"-Szene. Beim E-Sport-Turnier "Red Bull Reshuffle" traten 40 Profis aus verschiedenen Ländern gegeneinander an. Rund 1.000 Besucher waren vor Ort, laut Veranstalter verfolgten zudem hunderttausende Zuschauer den Wettbewerb im Livestream. Gespielt wurde im "Fortnite"-Reload-Modus. Das Besondere: Die Profis bildeten nicht über das Turnier hinweg feste Zweierteams. Nach jeder der sechs Runden wurden die Duos neu zusammengestellt.

Damit musste sich jeder Spieler immer wieder auf einen anderen Partner, dessen Spielweise und die Kommunikation im Team einstellen. Die Wertung wurde indes individuell für jeden Spieler geführt. Punkte gab es sowohl für die Platzierung als auch für Eliminierungen. Wer über alle sechs Runden hinweg die höchste Gesamtwertung erreichte, gewann das Turnier. Den ersten Platz holte sich der 20-jährige deutsche "Fortnite"-Profi Julian "Juu" Reckord. Er setzte sich erst in der letzten Runde an die Spitze. Bis dahin hatte "Japko" das Turnier angeführt.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Ich kann es gar nicht in Worte fassen"

Für Reckord gab es dafür 12.500 Euro Preisgeld. Platz zwei und damit 10.000 Euro ging an "Japko". "P1ng" belegte Rang drei und erhielt 7.500 Euro. Insgesamt wurden die Plätze eins bis zehn sowie der Spieler mit den meisten individuellen Eliminierungen mit Preisgeld bedacht. Reckord sagte nach seinem Sieg: "Ich kann es gar nicht in Worte fassen und hätte den Sieg anfangs nicht erwartet. In den ersten drei Runden konnte ich jedoch stets top Plätze belegen und die Leistung bis zum Schluss halten."

Für den größten österreichischen Erfolg sorgte Taylor-Petrik "vic0" Gatschelhofer. Der amtierende "Fortnite"-Weltmeister aus Österreich gewann nicht das Gesamtturnier, sicherte sich aber die Auszeichnung für die meisten Eliminierungen. Dafür erhielt er 1.500 Euro. "Jede Runde mit einem neuen Mitspieler zu spielen, das baut irgendwo Spannung, aber auch eine Vorfreude auf. Man fragt sich, ob man mit dem jeweiligen Spieler gut zusammen spielen kann, ob die Kommunikation klappt, oder ob der Spieler auch einem gut zur Seite steht", so "vic0".

Für den größten österreichischen Erfolg sorgte Taylor-Petrik "vic0" Gatschelhofer.
Matthias Heschl / Red Bull Content Pool

Rivalen wurden plötzlich zu Teamkollegen

Auch der norwegische "Fortnite"-Profi MrSavage hob genau diesen Aspekt hervor. "Das Spannende an diesem Turnier war es, mit anderen Profis im Team zusammen spielen zu müssen. Was zuvor meine Rivalen waren, waren jetzt auf einmal meine Teammates. Das hat den ganz besonderen Reiz ausgemacht, da man kreativ und sehr flexibel an das Turnier herangehen musste." Ein zusätzlicher Twist kam durch das Publikum. Eine Paarung wurde per Voting von den Besuchern bestimmt und trat als sogenanntes "Wiiings Team" an.

Dabei landeten unter anderem die "Fortnite"-Spieler MrSavage und Mongraal gemeinsam in einem Team, obwohl sie bei anderen Turnieren als Rivalen gegeneinander antreten. Auch ein Duo aus Brasilien wurde auf diesem Weg zusammengestellt. TheFeloz und JXness konnten ihre gemeinsame Runde anschließend sogar gewinnen. Die deutschsprachige Übertragung des Turniers wurde vom YouTuber Amar moderiert, für den englischsprachigen Stream war SypherPK verantwortlich.

{title && {title} } rfi, {title && {title} } 16.08.2026, 20:40