Foto von FPÖ-Demo gegen Flüchtlingskinder regt auf

Im Zuge der von der FPÖ organisierten Kundgebung gegen die Unterbringung von Asylsuchenden in der ehemaligen Zoll-Schule in Erdberg hat ein Foto des Kurier-Mitarbeiters Jürg Christandl für große Empörung im Internet gesorgt. Gemeinsam mit dem Bilduntertext "FPÖ begrüßt geflüchtete Kinder in Erdberg" wurde es unzählige Mal auf Twitter und Facebook geteilt.

FPÖ begrüßt geflüchtete Kinder in Erdberg.
— jürg christandl (@JChristandl)

Im Zuge der von der FPÖ organisierten Kundgebung gegen die Unterbringung von Asylsuchenden in der ehemaligen Zoll-Schule in Erdberg hat ein Foto des Kurier-Mitarbeiters Jürg Christandl für große Empörung im Internet gesorgt. Gemeinsam mit dem Bilduntertext "FPÖ begrüßt geflüchtete Kinder in Erdberg" wurde es unzählige Mal auf Twitter und Facebook geteilt.

Bei annähernd 30 Grad folgten am Mittwochvormittag rund 40 Demonstranten dem blauen Aufruf, gegen die Unterbringung der 300 Flüchtlinge in Wien Landstraße zu demonstrieren. Auf der von den Grünen mobilisierten Gegendemo fanden sich nur unwesentlich mehr Leute ein.

Die Protestaktion blieb ruhig. Ein Foto, dass von Jürg Christandl auf Twitter hochgeladen wurde, sorgte aber im Anschluss an die Veranstaltung für heftige Diskussionen in den sozialen Netzwerken. Es zeigt einen Teil des FPÖ-Mobs, der zwei erwachsenen Asylsuchenden mit einem kleinen Buben gegenübersteht. Von "Schande für Österreich" über "dass die in den Spiegel schauen können" bis hin zu "und da gibt es tatsächlich Parteien in diesem Land, die überlegen, mit solchen Menschen zu koalieren?" reichen die Reaktionen auf das Bild.

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