Linz und Linz-Land sind mit 138 bzw. 150 Infizierten (Stand Montag 8 Uhr) derzeit die Corona-Hotspots in Österreich.
Kein Wunder, dass es vermehrt zu Einsätzen in der Stadt kommt. So wie am Montagfrüh in Linz. Eine "Heute"-Leserreporterin sah am Montag gegen 11.30 Uhr in der Muldenstraße einen größeren Einsatz. Insgesamt drei Einsatzwagen des Samariterbundes sind darauf zu sehen, zudem stehen zwei Personen in Schutzanzügen da.
Die Zeugin zu "Heute": "Es war in der Nähe der Bushaltestelle bei einem Einkaufszentrum. Plötzlich sind da mehrere Personen in Schutzanzügen ausgestiegen und in ein Wohnhaus gegangen".
Beim Samariterbund bestätigte man auf "Heute"-Anfrage den Einsatz. Es war ein ganz "normaler" Einsatz. Es sei nicht ungewöhnlich, dass bei einem Corona-Verdacht das Spezialteam mit den Schutzanzügen hinzugezogen werde, so ein Sprecher.
Am Freitag war Linz-Land der erste Bezirk, in dem es Alarmstufe rot gab - mehr hier.
Und obwohl die Zahlen derzeit etwas zurückgehen, ist ein Ende der Maskenpflicht in OÖ nicht abzusehen. Der Krisenstab beobachtet die Zahlen genau, mehrere Indikatoren sind ausschlaggebend: die Reproduktionszahl, die Zahl der Infizierten, die Entwicklung der Zahlen etc.