Fotolabor-Chefin verdiente 35.000 Euro zu wenig

Bild: vyhnalek.com

Lohnabzocke in einem renommierten Fotostudio im südlichen NÖ: Sandra A. (37, Name geändert) wurde vom Chef jahrelang falsch in der Lohntabelle des Kollektivvertrags eingestuft.

2011 hatte sie die Leitung des Fotolabors übernommen, war verantwortlich für elf Mitarbeiter. Anfang 2016 reichte es Sandra A., sie schaltete die Arbeiterkammer NÖ ein. Der Chef tischte ein Märchen auf, versicherte der AK-Rechtsabteilung, dass die Betroffene eine "normale" Mitarbeiterin sei.

Sein Pech: Auf der Firmenhomepage war die Dame als Laborleiterin angeführt! Knapp 35.000 Euro erstritt die AKNÖ schließlich für Sandra A., die kündigte. Präsident Markus Wieser: "Kollektivverträge sind einzuhalten!"

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