: Die Freiheitlichen machen mit den heute veröffentlichten Arbeitsmarkt-Zahlen Stimmung gegen Neo-Kanzler Christian Kern (SP).
Die aktuellen Zahlen zeigen Handlungsbedarf auf: Bei Ausländern stieg die Zahl der Arbeitslosen im Mai um 4,6 Prozentpunkte auf 94.976 Personen. FPÖ-General Herbert Kickl nahm das zum Anlass, gegen die Regierung zu wettern: "Die heute präsentierten Arbeitslosenzahlen lassen nichts Gutes erahnen. Es ist nach wie vor das oberste Ziel der SPÖ, den Migranten Arbeit zu verschaffen, anstelle den heimischen Arbeitsmarkt zu schützen und die arbeitslosen Österreicher wieder in Beschäftigung zu bringen."
Während die FPÖ auf Abschottung drängt, fordert die Wirtschaftskammer die "richtigen Schritte, um allen Zielgruppen am Arbeitsmarkt die Integration zu erleichtern." Und die Industriellenvereinigung betont: "Beschäftigung ist die beste Integrationsmaßnahme und fördert die Selbsterhaltungsfähigkeit." Um Migranten und anerkannten Flüchtlingen künftig den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern, hatte die Regierung unter dem damaligen Kanzler Werner Faymann schon im April das Anerkennungs- und Bewertungsgesetz auf den Weg gebracht. Damit sollen ausländische Qualifikationen in Zukunft einfacher anerkannt werden.