FP will Steuerbonus für Hobbysportler in NÖ

Sportlicher Vorschlag für NÖ: Ina Aigner
Sportlicher Vorschlag für NÖ: Ina AignerBild: privat
Mit einen monetären Anreiz würden sich viele Niederösterreicher sportlich betätigen, glaubt FP-Gesundheitssprecherin Ina Aigner.

Einen Steuerbonus für Hobbysportler, nach dem von der Tiroler FP vorgestellten Modell, forderte heute die niederösterreichische FPÖ-Sport- und Gesundheitssprecherin Ina Aigner, die auch einen diesbezüglichen Initiativantrag im Landtag eingebracht hat. „Ein monetärer Anreiz, sich sportlich zu betätigen, hätte ausgesprochen positive Auswirkungen auf das Gesundheitssystem und würde sich quasi selbst finanzieren", so Aigner.

So würden laut einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftskammer Wien 44 Prozent der Wiener einen Steuerbonus zum Anlass nehmen, um mit Sport im Fitnessstudio oder im Sportverein zu beginnen. „In Niederösterreich wird das wohl nicht viel anders sein", sagte Aigner, die auf eine WHO-Studie aus 2018 verwies, die den Österreichern attestierte, sich viel zu wenig zu bewegen.

Für sozial Schwache

Abgesehen davon könnte man mit der steuerlichen Absetzbarkeit von Mitgliedsbeiträgen für Sportvereine deren Nachwuchsprobleme lösen, betonte Aigner. Für sozial schwache Familien seien die zum Teil hohen Mitgliedsbeiträge in Fitnessstudios, aber auch in Sportvereinen, eine unüberwindbare finanzielle Hürde, besonders dann, wenn sie mehrere Kinder hätten, zeigte Aigner auch die soziale Komponente auf.

"Weniger Kranke bringt mittel- und langfristig viel", so Ina Aigner, die auf Unterstützung hofft.

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