FPÖ-Abgeordneter in Wien überfallen und ausgeraubt

Der FPÖ-Parlamentarier Martin Graf wurde in Wien überfallen. Er wurde dabei verletzt und erlitt einen Schock. Die Täter sind noch unbekannt.

Martin Graf (57), ehemaliger Nationalratspräsident und seit Oktober 2017 Abgeordneter der FPÖ im Parlament, ist im Februar in Wien überfallen und ausgeraubt werden. Der Übergriff liegt schon einige Wochen zurück, wurde aber jetzt erst bekannt.

Vier unbekannte Männer haben Martin Graf an der U-Bahn-Station Kagran in Donaustadt überfallen und beraubt. Die Täter sollen dem Politiker in der Nacht des 11. Februars in der Nähe des Donauplex aufgelauert und dann brutal niedergeschlagen haben. Einer der Angreifer dürfte dem 57-Jährigen mit einem harten Gegenstand auf den Kopf geschlagen haben. Graf sackte nieder. Am Boden liegend wurde ihm noch gegen das Gesicht getreten.

Schock, aber nur leicht verletzt

Der Politiker soll einen Schock und Schwellungen im Gesicht erlitten haben. Außerdem hat er sich eine Beule am Kopf zugezogen und seine Brille ging zu Bruch. Derzeit befindet sich Graf auf Urlaub, laut FPÖ will er bis zu seiner Einvernahme durch die Polizei keine Stellungnahme abgeben.

An einen politischen Hintergrund glaubt man in der FPÖ nicht. Angeblich gibt es von dem Überfall Videoaufnahmen aus einer Überwachungskamera, ob die Täter darauf erkennbar sind, ist unklar. Von ihnen fehlt seither jedenfalls jede Spur. Die Ermittlungen laufen.

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(red)

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