Politik

FPÖ-Bundesrat fordert Kopftuchverbot in der AK

Heute Redaktion
13.09.2021, 20:35

"Die Arbeiterkammer muss sich neu definieren", so FPÖ-Bundesrat und Burschenschafter Bernhard Rösch. Und fordert deshalb ein Kopftuchverbot.

"Während sich die politische Debatte ganz um die Digitalisierung dreht, hat die AK die Zeichen der Zeit bis heute nicht erkannt", attestiert der scheidende Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer und FPÖ-Bundesrat Bernhard Rösch. Deswegen debattieren die Freiheitlichen Arbeitnehmer einen Leitantrag namens "JA zu AK neu" mit mehreren Punkten.

Unter anderem wird gefordert, das Wahlrecht automatisch auch "für Lehrlinge, Personen, die eine Arbeitslosen-Versicherungsleistung beziehen, geringfügig Beschäftigte, Präsenzdienen/Zivildienen und Karenzierte, nach Wochengeldbezug" auszuweiten. Evaluiert werden sollen Rücklagen und Abteilungen, Subventionen soll es nur noch bei enger Zusammenarbeit mit der AK geben.

Eine "AK neu" bedeutet für die Freiheitlichen offenbar auch ein Kopftuchverbot. Eine der Forderungen besagt, dass "Mitarbeiter und Lehrbeauftragte in der Arbeiterkammer, dem Berufsförderungsinstitut (BFI) und der Volkshochschule (VHS), sowie allen der Arbeiterkammern angeschlossenen Einrichtungen" keinem religiösen Zwang unterliegen dürften. "Das Kopftuch – als 'Uniform' - stellt eindeutig eine Unterdrückung der Frau dar und ist daher abzulehnen", so Rösch in einer Aussendung. (red)

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