"G'scheit wars auf jeden Fall nicht", sagt der seit Samstag offiziell gewählte neue FPÖ-Obmann Norbert Hofer über die Aussagen seines Vorgängers Heinz-Christian Strache im Ibiza-Video. Es hatte diesen bekanntlich aus dem Amt katapultiert.
Er habe sich angewöhnt, Dinge, die er nicht mehr ändern könne, abzuhaken, so Hofer am Donnerstag im Ö1-Interview. "Wenn ich etwas ändern kann, tue ich alles, um die Dinge positiv zu beeinflussen."
Und: "Ich kann nur versuchen, einen guten Wahlkampf zu führen, ein gutes Ergebnis einzufahren und alles zu tun, um eine Regierungsarbeit möglich zu machen."
Straches Rückkehr?
Nach einem Strache-Comeback gefragt, antwortet er ausweichend: "Das werden wir entscheiden, wenn es soweit ist." Auch der Historikerbericht, der die braunen Flecken in der Vergangenheit der Partei behandelt, war Thema: Ein Experte in Israel bewerte die Aufarbeitung gerade, der Bericht soll auf dem Tisch liegen, "bevor Regierungsverhandlungen beginnen".
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