FPÖ-"Flamme empor"-Post führt zu Nazi-Vorwürfen

Bild: Screenshot Facebook

Nachdem FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und FPÖ-Salzburg-Parteiobfrau Marlene Svazek jeweils Facebook-Postings mit den Worten "Flamme empor" veröffentlicht haben, kommt heftige Kritik von den Grünen. Bei "Flamme empor" handle es sich um ein Lied, das von Nationalsozialisten gesungen worden ist - für die FPÖ ein "lächerlicher" Vorwurf.

Nachdem FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und FPÖ-Salzburg-Parteiobfrau Marlene Svazek jeweils Facebook-Postings mit den Worten "Flamme empor" veröffentlicht haben, kommt heftige Kritik von den Grünen. Bei "Flamme empor" handle es sich um ein Lied, das von Nationalsozialisten gesungen worden ist - für die FPÖ ein "lächerlicher" Vorwurf.

Strache und Svazek hatten Fotos von Sonnwendfeuern auf Facebook mit den Worten versehen. "Das Lied ist im Nationalsozialismus beim rituellen Entzünden der Sonnwendfeuern gesungen worden", sagte der grüne Landtagsabgeordnete Simon Hofbauer am Mittwoch laut "APA". Dass FPÖler diese Worte verwenden würden, sei für ihn kein Zufall, sondern "ein unverschämter Umgang mit NS-Symbolik". Kurios: Strache postete sein Bild erst ohne den "Flamme hoch"-Zusatz, fügte ihn aber eine Stunde später zum Text hinzu.

Der Text des Liedes stammt ursprünglich aus dem Jahr 1791, das Lied selbst entstand im Jahr 1814.  Seitdem existieren zahlreiche Versionen des Liedes - eine davon wurde von den Nationalsozialisten in der NS-Zeit gesungen. Pfadfinder sangen es ebenfalls, verbannten es aber später wegen der Nähe zur NS-Zeit aus ihre Repertoire. Svazek reagierte auf die Kritik und erklärte, die Worte hätten zur Sonnenwende und zum Bild gepasst.

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