Das von der Regierung beschlossene Gesetz zur Arbeitszeitflexibilisierung und sein rascher Beschluss hat zuletzt auch in den Reihen der Regierungsparteien ÖVP und FPÖ Kritiker gefunden. Diesen trat FPÖ-Generalsekretär am Montag im Ö1-"Morgenjournal" entgegen.
"Es ist kein Zwölfstundentag. Es geht um die Arbeitszeitflexibilisierung", betonte Hafenecker. Es sei durchaus möglich, dass sich "der ein oder andere vom Tempo der Regierung überrumpelt fühlt. Trotzdem halten wir unsere Wahlversprechen ein."
In der Kritik aus den eigenen Reihen sieht Hafenecker kein Problem. "Eine Partei unserer Größe wird immer auch kritische Stimmen hervorbringen", so der FPÖ-Politiker. In Bezug auf den stellvertretenden Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer, Heribert Mariacher, der wegen der Gesetzesänderung aus der Partei ausgetreten ist, sagte Hafenecker, dieser sei wohl "ein wenig beleidigt darüber ist, dass er nicht in den Tiroler Landtag eingezogen ist".
Dass das Arbeitszeitgesetz richtig sei, würde auch der Umstand zeigen, dass die SPÖ und Gewerkschaft bei ihrem Vorstoß nach einer Volksbefragung zurückgerudert seien. "Sie haben offenbar unter den eigenen Funktionären das Thema abgefragt und nun Angst davor, Schiffbruch zu erleiden", konstatierte Hafenecker. (red)