Politik

FPÖ-Märchen: Polizei ermittelt nun gegen Ragger

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:47

Der Kärntner FP-Chef Christian Ragger behauptete, dass es in einem Kärntner Flüchtlingsheim in Treffen zu einem "mysteriösem Todesfall" gekommen sei. Da Ragger von "Mord" sprach, bestehe Offizialdelikt und damit Ermittlungspflicht, so die Polizei.

Der Kärntner FP-Chef Christian Ragger behauptete, dass es in einem Kärntner Flüchtlingsheim in Treffen zu einem . Da Ragger von "Mord" sprach, bestehe Offizialdelikt und damit Ermittlungspflicht, so die Polizei.
PI-Kommandant Hermann Kogler bestätigte gegenüber der "Kleinen Zeitung", dass die Polizei Sattendorf jetzt ermittelt, und zwar unter anderem wegen des Verdachts auf Verhetzung. Es wurde ein Mordvorwurf geäußert, das sei ein Offizialdelikt, "da besteht eine gesetzliche Verpflichtung, zu ermitteln", so Kogler.

In einer Aussendung hatte der Obmann der FPÖ Kärnten behauptet, dass es in einem Flüchtlingsquartier in Treffen am Montagabend zu einem "mysteriösen Todesfall" gekommen sei. Ragger äußerte zudem den Verdacht, dass der Flüchtling "Opfer von Religionsstreitigkeiten innerhalb der Migranten" geworden sei. In der Aussendung zeigte sich Ragger "empört darüber, dass die Polizei eine nicht nachvollziehbare Nachrichtensperre" über diesen Fall veranlasst habe. Auch von "sexuellen Übergriffen" war in Raggers Aussendung die Rede. Für eine Stellungnahme gegenüber Heute.at war Ragger nicht erreichbar.

Vonseiten der Polizei wurden die : "Es ist klarzustellen, dass der Polizei kein einziger unnatürlicher Todesfall bzw. Suizid in dieser Asylunterkunft bekannt ist", so LPD-Sprecher Rainer Dionisio in der Aussendung.

 

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