FPÖ ortet Zwangs-Noten bei "Asylanten-Kindern"

Die FPÖ ortet eine Bevorzugung von Kindern Asylberechtigter bei der Notenvergabe.
Die FPÖ ortet eine Bevorzugung von Kindern Asylberechtigter bei der Notenvergabe.Bild: imago stock & people

Lehrer sollen an einer Neuen Mittelschule in Kärnten Kindern von Asylberechtigten gezwungenermaßen gute Noten geben. Das behauptet zumindest die FPÖ.

Der Kärntner FPÖ-Chef Gernot Darmann wettert in einer Aussendung gegen einen angeblichen Schulskandal in Kärnten. In einer Neuen Mittelschule würden "Lehrer dazu angehalten, Asylanten-Kindern gute Noten zu geben – egal ob sie die entsprechende Leistung erbringen oder nicht", so Darmann. Als Quelle nennt er "medial kolportierte Vorgänge".

Quelle der Informationen unklar

Woher Darmann diese Information genau bezieht, ist unklar, der Freiheitliche nennt allerdings weitere Punkte: "Weil sich diese Kinder nicht integrieren können oder wollen und daher nur mangelhaft die deutsche Sprache beherrschen, soll ein Direktor einer Neuen Mittelschule in Kärnten seine Lehrer angewiesen haben, Flüchtlingskinder nur mit Einsern und Zweiern zu benoten, um die statistischen Erhebungen zu schönen."

Lehrer würden "mundtot gemacht"

Lehrer, die diese Vorgänge beklagen würden, würden "mundtot gemacht" und müssten laut Darmann auch besorgte Eltern von Schülern belügen. Der FPÖ-Politiker fordert dabei von Kärntens Landeshauptmann und Bildungsreferenten Peter Kaiser (SPÖ) ein Ende der "Inländerdiskriminierung": "Diese Auswüchse einer linksliberalen Bildungspolitik führen unser Schulsystem ad absurdum."

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