FPÖ schließt Hassposter aus der Partei aus

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Dass ein steirischer FPÖ-Politiker auf Facebook zahlreiche weibliche Politikerinnen sexistisch beschimpfte und auf der Seite der Grünen Nationalratsabgeordneten Alev Korun Steinigungsfotos postete sowie sie unter anderem als "Drecksau" bezeichnete, hatte mittlerweile rechtliche Konsequenzen. Nun zog auch die FPÖ die Reißleine und schloss Karl K. aus der Partei aus.

Dass ein steirischer FPÖ-Politiker auf Facebook zahlreiche weibliche Politikerinnen sexistisch beschimpfte und auf der Seite der Grünen Nationalratsabgeordneten Alev Korun Steinigungsfotos postete sowie sie unter anderem als "Drecksau" bezeichnete, hatte mittlerweile rechtliche Konsequenzen. Nun zog auch die FPÖ die Reißleine und schloss Karl K. aus der Partei aus.

"A..loch", "Drecks..", "Wahnsinnige Dreckschleuder aus der Türkei" war im Namen des FPÖ-Politikers auf der Seite von Korun zu lesen, "garniert" mit Steinigungsfotos, wie "" berichtet. Korun klagte K. wegen Beschimpfung, übler Nachrede, Kreditschädigung und Ehrenbeleidigung. Das Gericht entscheid schon vor dem noch anstehenden Prozess, dass die Postings gelöscht werden müssen.

Mittlerweile hat auch die FPÖ reagiert, heißt es im Bericht weiter. "Der Landesparteiobmann (Gerhard Kurzmann, Anmerkung) hat in diesem Fall von seinem Notverordnungsrecht Gebrauch gemacht", wird FPÖ-Sprecher Stefan Hermann zitiert. Bedeutet: K. wurde aus der Partei ausgeschlossen. Nun muss noch der Landesparteivorstand zustimmen. Die Seite von K. ist mittlerweile nicht mehr zugänglich.

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