FPÖ stoppt Anti-GIS-Kampagne, SPÖ befragt weiter

Die FPÖ legt ihre Anti-GIS-Kampagne angesichts der Coronakrise auf Eis.
Die FPÖ legt ihre Anti-GIS-Kampagne angesichts der Coronakrise auf Eis.Bild: Screenshot
Die FPÖ stoppt ihre breite Kampagne gegen die GIS-Gebühren. Bei der SPÖ läuft die Mitgliederbefragung unterdessen weiter.
TV-Sender, Zeitungen, Online-Medien, Radio: Selten war seriöse Information so wichtig wie jetzt. In Zeiten der Coronakrise lauthals für die Abschaffung der GIS-Gebühren und das Abmelden vom ORF zu trommeln, das erscheint sogar der FPÖ nicht mehr sinnvoll.

Kampagnen-Stopp

Die breit angelegte Anti-GIS-Kampagne der Freiheitlichen wird bis auf weiteres auf Eis gelegt, wie ein Sprecher von FPÖ-Chef Norbert Hofer der "Tiroler Tageszeitung" verrät.

Die Online-Petition laufe aber weiter. Pressekonferenzen und Videos, die eigentlich geplant waren, "sind aber vom Tisch", heißt es.

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SPÖ befragt weiter

Eine andere wichtige Befragung läuft dieser Tage ebenfalls unbeirrt weiter. Nämlich die Mitgliederbefragung der SPÖ. Das Schicksal von Parteichefin Pamela Rendi-Wagner wird sich auch in Zeiten von Corona entscheiden.

SPÖ-Mitglieder sind ja seit Anfang März aufgerufen, wichtige Fragen zur Ausrichtung der Partei (darunter die Frage, ob Rendi-Wagner Parteichefin bleiben soll) per Brief oder online zu beantworten.

Um den Brief nicht auf die Post bringen zu müssen, rät die Partei dazu, den Fragebogen online auszufüllen. Soweit alles auf Schiene. Ob sich die Auswertung und der für 25. April angedachte "Zukunftskongress" allerdings planmäßig ausgeht, das werde "zum gegebenen Zeitpunkt entschieden", heißt es.

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