FPÖ: Strafmündigkeit "schon ab 12 Jahren"

Dominik Nepp (FPÖ)
Dominik Nepp (FPÖ)Bild: Sabine Hertel
Vizebürgermeister Dominik Nepp (FPÖ) fordert, das Alter für Strafmündige auf 12 Jahre herabzusetzen. Dafür fordert er eine Reform des Jugendgerichts und des Strafgesetzes.
Anfang Juni hatten in der Seestadt (Donaustadt) drei Teenager (13, 13, 15) einen Burschen ins Spital geprügelt ("Heute" berichtete). Die beiden 13-Jährigen konnten dafür nicht belangt werden – nicht strafmündig.

Angespornt von der Debatte in Deutschland fordert Vizebürgermeister Dominik Nepp (FPÖ) nun auch für Wien: "Jugendliche sollen schon mit 12 Jahren strafmündig werden." Derzeit liegt das Alter hierfür bei 14 Jahren. Laut Nepp würde das aktuelle Gesetz die Täter schützen. "Das geht nicht, wir müssen endlich die Opfer schützen", so Nepp zu "Heute".

Um das zu erreichen, fordert er eine Reform des Jugendgerichts und des Strafgesetzes. Ein runder Tisch mit Experten soll Vorschläge erarbeiten. Für Nepp ist klar: "Wer mit 12 oder 13 raubt, vergewaltigt oder angreift, darf vor dem Gesetz nicht als unmündiges Kind gelten."

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(red)

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