FPÖ zweitstärkste Kraft, für Rot-Blau in Kärnten

Die FPÖ hat sich in Kärntenbis zu 25 Prozent zum Ziel gesetzt. Das ging sich voraussichtlich nicht aus. Die Freiheitlichen bleiben aber zweitstärkste Kraft.

Die FPÖ sei bereit, Regierungsverantwortung in Kärnten zu übernehmen, erklärte Spitzenkandidat Gernot Darmann im Vorfeld der Landtagswahl. Als Ziel setzte er sich 25 Prozent.

Ein Viertel der Stimmen ging sich am Sonntag laut ersten Hochrechnungen nicht aus. Zwar konnten die Freiheitlichen laut ersten Prognosen auf knapp 23 Prozent zulegen, die angepeilten 25 Prozent gingen sich nicht ganz aus. Trotzdem bleibt die FPÖ zweitstärkste Kraft.

Trotz Rückenwind vom Bund: Nur kleines VP-Plus.

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Blau-Türkis geht sich nicht aus

Angesichts des starken Ergebnisses der SPÖ wird der FPÖ das gute Abschneiden allerdings nicht die erhoffte Mehrheit für Blau-Türkis bringen. Eine FPÖ-ÖVP-Koalition geht sich in Kärnten nicht aus, dazu hat die ÖVP zuwenig hinzugewonnen. Je nachdem, wie das Endergebnis ausfällt, könnte die SPÖ sogar über eine absolute Mehrheit im Landtag verfügen.



FPÖ-Spitzenkandidat Gernot Darmann erklärte nach Veröffentlichung der ersten Hochrechnungen, dass eine absolute Mehrheit für die SPÖ verhindert worden sei. Die Blauen stünden für Regierungsverantwortung zur Verfügung, sagte er und verwies darauf, dass er und SPÖ-Spitzenkandidat Peter Kaiser "auch im Persönlichen sehr gut miteinander auskommen".





(red)

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