Im Dezember warf die FPÖ ihren ehemaligen Chef Heinz-Christian Strache endgültig aus der Partei, nachdem er mit der Wiener Parteispaltung Allianz für Österreich" (DAÖ) kokettiert hatte. Die nächste Eskalationsstufe folgte am Donnerstag, als Strache seine ehemaligen Parteifreunde beim DAÖ-Neujahrstreffen verbal attackierte und verhöhnte.
Die FPÖ dürfte nun endgültig genug von den Allüren ihres ehemaligen Chefs haben. Wie die "Krone" berichtet, will die Partei sich eine halbe Million Euro von Strache zurückholen. Dieses Geld hatte er nach Auffliegen der Ibiza-Affäre im letzten Jahr für die Bezahlung seiner Anwälte erhalten. Davon, "fallen gelassen" worden zu sein, wie es Strache behauptet, könne laut FPÖ-Insidern keine Rede sein.
Wiener FPÖ am Zug
An die 500.000 Euro, die bis zu dem Moment flossen, als Strache als Beschuldigter geführt wurde, war allerdings eine Bedingung geknüpft: der Ex-Häuptling der Freiheitlichen durfte sich nicht parteischädigend verhalten. Das tat er allerdings, wie der Wiener Landesparteivorstand im Dezember befand.
Laut "Krone" sollen die Wiener FPÖler um Dominik Nepp nun planen, sich das Geld zurückzuholen. Die Entscheidung über eine Klage soll bei der nächsten Vorstandssitzung der Wiener FPÖ erfolgen.
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