Solange mögliche Betrugsfälle von Doppel-Staatsbürgerschaften nicht geklärt seien, will die FPÖ Türken in Österreich nicht die Staatsbürgerschaft verleihen.
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache traf am Dienstag in Linz Oberösterreichs Vize-Landeshauptmann Manfred Haimbuchner und Klubchef Herwig Mahr. Die drei verkündeten nach dem Treffen die verschärfte Gangart der FPÖ gegenüber illegalen Zweitpass-Inhabern.
Das fordert die FPÖ: An Türken in Österreich soll keine Staatsbürgerschaft mehr verliehen werden, solange nicht geklärt sei, ob es mögliche Betrugsfälle bei Doppelstaatsbürgern gebe. Außerdem fordert Strache ein strengeres Durchgreifen bei jenen, die sich eine Doppelstaatsbürgerschaft "erschlichen" hätten: Etwa durch Rückforderung von Sozialleistungen und strafrechtlichen Konsequenzen.
Das gilt derzeit: Gesetzlich verankert ist, dass bei einem Auffliegen von Doppel-Staatsbürgerschaften die österreichische Staatsbürgerschaft für eingebürgerte Personen erlischt. (uha)