FPÖ-Bürgermeister fordern Aufnahme von Flüchtlingen

Rund 8.000 Menschen leben alleine in Kara Tepe
Rund 8.000 Menschen leben alleine in Kara TepePanagiotis Balaskas / AP / picturedesk.com
FPÖ-Bürgermeister fordern die türkis-grüne Bundesregierung in einer Petition dazu auf, ihre harte Linie in Sachen Migration zu überdenken.

Seit Jahren sind die Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln ein umstrittenes Thema. Menschen leben in unwürdigsten Zuständen, Kinder werden von Ratten gebissen. Ob Regen oder Schnee, die meisten sind in Zelten Wind und Wetter ausgesetzt.

Die österreichische Bundesregierung pocht weiter auf "Hilfe vor Ort". Doch diese wurde und wird von den griechischen Behörden weder gefördert – noch kommt sie an. Inständig fordern Lokal-Politik, Kircheund Menschenrechtler deswegen die Aufnahme von Kindern und Familien aus Moria, Kara Tepe und den restlichen Camps.

Für Aufsehen sorgen auch die Wochenenden für Moria. Aktivisten übernachten dabei im tiefsten Winter in Zelten am Heldenplatz oder im Votivpark.

FPÖ-Petition

Ungewohnte Unterstützung kommt nun von FPÖ-Bürgermeistern aus Vorarlberg. Dieter Egger (Hohenems) und Florian Kasseroler (Nenzing) verschickten laut "orf.at" vor einigen Wochen eine Petition an ihre Amtskollegen. Dabei gehe es ihnen nicht um Migrationspolitik oder die Parteilinie, sondern um Menschlichkeit.

Unterstützung gibt es von insgesamt zehn Bürgermeistern der SPÖ und den Grünen, von der ÖVP spricht sich lediglich Lustenaus Bürgermeister Kurt Fischer dafür aus. Egger ortet dahinter Druck von der Landes-ÖVP, diese dementiert.

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