FPÖ-Chef Hofer will Böller-Chaoten abschieben

FPÖ-Chef Norbert Hofer.
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Die FPÖ kocht aufgrund der Vorfälle in der Silvesternacht in Wien-Favoriten. Parteichef Hofer spricht schon von möglichen Abschiebungen.

Nach dem Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp meldet sich auch Bundesparteiobmann Norbert Hofer zur Krawall-Nacht am Reumannplatz zu Wort. Er zeigt sich per Aussendung "besorgt" über das "völlige Fehlen von Respekt vor der Exekutive und die tollwütige Gewaltbereitschaft des Mobs". "Es handelte sich bei den Tätern offenbar um junge Muslime, wie die auf Videos dokumentierten 'Allahu Akbar'-Rufe zeigen", heißt es in der Aussendung.

Norbert Hofer: "Sofern es sich bei den Tätern um Ausländer handelt, sind sie nach der Bestrafung abzuschieben. Jene Krawallmacher mit österreichischer Staatsbürgerschaft sollen nicht nur streng bestraft werden, sondern sich auch selbst an der Reparatur der Schäden beteiligen. Außerdem ist festzustellen, welche Moscheen diese Herrschaften frequentieren und ob sie dort radikalisiert wurden."

Verwüstung auf der Straße

Eine Gruppe von 20 bis 30 Unbelehrbaren hatte sich, wie berichtet, trotz Corona-Ausgangssperre und Feuerwerks-Verbot eine wüste Straßenschlacht geliefert und Pyrotechnik abgefeuert. Mistkübel und Sitzbänke wurden gesprengt. Mehrere Glasscheiben (Fenster von Wohnungen, Auslagen) zerbarsten durch die Druckwelle. Das Schaufenster eines Juweliers und einer Bäckerei wurde devastiert. Vor dem weltberühmten Eissalon Tichy erinnert ein Scherbenmeer an die Chaos-Nacht. Die Fenster der darüberliegenden Wohnungen waren mit Böllern eingeschossen worden.

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