FPÖ-Hafenecker wütet: "Ein Armutszeugnis für den ORF!"

FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker schießt scharf gegen den ORF.
FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker schießt scharf gegen den ORF.Michael Indra / SEPA.Media / picturedesk.com
"Ein kaltes, raues Klima herrscht auf der Spitze des Berges" – die FPÖ zeigt sich über den ORF am Küniglberg empört.

Die Menschen suchen händeringend in Zeiten der Rekord-Inflation und den damit einhergehenden Teuerungen in Österreich Geld in ihren Börsen, um irgendwie den Alltag zu bestreiten. Egal ob Familien, Singles, Pensionisten oder Studenten: Der Teuerungshammer hat heftig zugeschlagen und viele fürchten nun täglich um ihre Existenz. Und genau zwischen diesen Hürden erhöht der ORF die GIS Gebühren und erstellt ein Zwangsmodell. Viele Menschen rechnen deshalb mit dem Sender ab, "Heute" berichtete. Aber auch Christian Hafenecker von der FPÖ meldet sich lautstark zu Wort.

GIS als Grundlage dafür, wer Strom billig kriegen soll

"Der ORF ignoriert einfach die Hiobsbotschaft für Opfer der Teuerung."

Aus den Augen, aus den Sinn?

Am Mittwoch gaben die Energieversorger EVN und Wien Energie bekannt, dass sie die Preise für Strom und Gas empfindlich erhöhen werden. Für die Kunden bedeutet das eine jährliche Mehrbelastung von bis zu 680 Euro bei Strom und sogar 1.300 Euro bei Gas. In den Informationssendungen des ORF war davon allerdings kaum etwas zu sehen. In der "Zeit im Bild 1“ wurde diese Entwicklung überhaupt nicht erwähnt, in der "Zeit im Bild 2" wurde die Preisexplosion im Meldungsblock "versteckt". Aber der ORF habe die GIS-Gebühren erhöht.

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Preisexplosion ist ein Schock

Für FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker unverständlich und auch nicht zu argumentieren: "In Wien und Niederösterreich leben vierzig Prozent der österreichischen Bevölkerung – für die Menschen in diesen beiden Bundesländern ist diese Preisexplosion ein Schock. Darüber in den beiden wichtigsten Informationssendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks so gut wie gar nicht zu berichten, das muss einem auch erst einmal einfallen."

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Hafenecker weiter: "Die Programmmacher des öffentlich-rechtlichen Rundfunks haben es für wichtiger empfunden, die Menschen über das Gerangel bei der Nachfolge für Boris Johnson oder die Inflation in der Türkei zu informieren als über das, was in Österreich vierzig Prozent der Menschen unmittelbar und mit voller Wucht betrifft. Ein Armutszeugnis für den ORF!"

Taumelnde Bundesregierung und der ORF

Über die Gründe für diese sonderbare Schwerpunktsetzung des ORF will der freiheitliche Mediensprecher nicht spekulieren – nur so viel: "Die Bundesregierung ist seit über einem halben Jahr nicht in der Lage, die Menschen vor der exorbitanten Teuerung zu beschützen. Das schlägt sich natürlich auch in den Umfragewerten von ÖVP und Grünen nieder, die in der Sonntagsfrage gemeinsam aktuell gerade einmal auf dreißig Prozent der Wählerstimmen kommen. Da sind weitere schlechte Nachrichten wie jene der Energiepreis-Erhöhung nicht gerade willkommen. Vielleicht möchte sich der ORF mit seinem grünen Stiftungsratsvorsitzenden Lothar Lockl ja schützend vor die taumelnde Bundesregierung stellen?"

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