FPÖ-Schauspieler warnt jetzt vor Rechtsruck

Obwohl er in FPÖ-Werbespots mitspielt, kann Eric mit der Ideologie der Partei nichts anfangen. Das erzählt er in einem Werbespot der SPÖ.
Es ist der Nachmittag des 17. Mai 2019. Eric sitzt auf einem beigen Sofa. Der Schauspieler erzählt, das Mitwirken an FPÖ-Werbespots habe ihm persönlich geschadet. Er spreche hier als Privatperson und möchte nicht ins rechte Eck gerückt werden.

Wenige Stunden später platzt die Bombe: Die Polit-Karriere von Heinz-Christian Strache, mit dem Eric bereits gemeinsam vor der Kamera stand, wird durch die Ibiza-Affäre beendet.

In einem neuen Werbespot für die SPÖ spricht Eric offen über seine politischen Ansichten. Aber: "Ich kann meine Familie nicht mit Idealen ernähren." Deshalb habe er in drei Werbespots für die Freiheitlichen mitgewirkt – zweimal für die Nationalratswahl 2017 und einmal im Rahmen der aktuellen EU-Wahl.



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Die SPÖ setzt auf Transparenz: Eric wurde für das Interview gebucht und bezahlt – wie es auch die FPÖ tat. Doch es gab kein Drehbuch.

"Die Leute wissen nicht zu schätzen, wie gut es uns in Österreich eigentlich geht", sagt Eric und fordert auf, am Sonntag zur Wahl zu gehen.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass ein Schauspieler aus einem FPÖ-Spot danach für die SPÖ wirbt. Der "Tätowierer" aus einem Spot aus dem Jahr 2017, in dem auch Eric zu sehen ist, sprach sich danach für den damaligen Bundeskanzler Christian Kern aus.





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(lu)

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