„Es reicht!“, meint FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer, im Rahmen der Klubklausur im Weinviertel in Laa an der Thaya. „Wir Freiheitliche nehmen den Kampf gegen die Teuerung auf. Unser Ziel ist es, die Landsleute zu entlasten und vor dem Preis-Wahnsinn zu schützen. Wir werden so lange dafür kämpfen, bis sich die Menschen das Leben auch wirklich wieder leisten können“, sagt Landbauer.
Die Preise für Lebensmittel, Energie, Treibstoff und alle Güter des täglichen Bedarfs gehen durch die Decke. Die Teuerung ist so hoch wie seit 40 Jahren nicht mehr. Derzeit müsse man bereits von bis zu 2.000 Euro an zusätzlichen Ausgaben für einen durchschnittlichen Einfamilienhaushalt ausgehen. „Ein Ende dieser Preisexplosion ist noch lange nicht in Sicht. Was wir aktuell erleben müssen, das ist erst der Beginn eines Preis-Tsunamis, der unsere Landsleute, unsere Familien, Arbeiter, Pensionisten, kleine und mittlere Betriebe mit voller Wucht trifft“, so Landbauer.
1,20 Euro für Sprit
Ein besonderer Dorn im Auge sind den Freiheitlichen die hohen Spritpreise. „Dabei muss man wissen, dass der Steueranteil von Mineralölsteuer und Mehrwertsteuer für Benzin im Schnitt bei 61 Prozent und für Diesel bei rund 55 Prozent liegt. Der ÖVP-Finanzminister kassiert bei jedem Mal Tanken kräftig mit. Es braucht jetzt die sofortige Spritpreisdeckelung. Wir Freiheitliche wollen das schwarz-grüne Spritpreismonster, das jeden Tag an der Zapfsäule zuschlägt und ungeniert tief in die Geldbörsen unserer Landsleute greift, in die Wüste schicken. Tanken darf nicht zum Luxus werden, sondern muss für jeden bezahlbar sein", wettert der Freiheitliche.
Die FPÖ will deshalb eine gesetzliche Spritpreisdeckelung mit einer amtlichen Obergrenze von maximal 1,20 Euro pro Liter das Senken von Mineralöl- und Mehrwertsteuer. „Der Staat hat genug kassiert. Jetzt müssen endlich die Leistungsträger in unserem Land und dazu zähle ich ganz besonders Autofahrer, entlastet werden“, fordert Landbauer. Die CO2-Steuer müsse zudem ersatzlos gestrichen werden.