FPÖ will Testpflicht-Ende: "3G-Regime reine Schikane"

Herbert Kickl
Herbert KicklTobias Steinmaurer / picturedesk.com
Die FPÖ fordert einen Stopp der Testpflicht von nicht-geimpften Personen. "Die Pandemie ist entweder für alle vorbei oder für niemanden", sagt Kickl.

Immer wieder hat die FPÖ die Maßnahmen der Regierung in der Corona-Pandemie scharf kritisiert. Jetzt fordert Herbert Kickl ein sofortiges Ende der Testpflicht. Angesichts der steigenden Impfquote könne es nicht sein, dass eine immer kleiner werdende Gruppe "permanenten Testschikanen" ausgesetzt sei, erklärte der blaue Parteichef gegenüber der APA.

Wenn Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) meine, die Pandemie sei für Geimpfte vorbei, dann müsse sie auch für alle anderen vorbei sein, so Kickl. Deshalb sei für ihn eine Abkehr vom "Testzwang" die logische Folge.

Geimpfte können Virus weitertragen

"Die Pandemie ist entweder für alle vorbei oder für niemanden", so Kickl weiter. Außerdem seien geimpfte Personen selbst besser vor einer Erkrankung geschützt, aber sie könnten das Virus weitertragen und andere damit infizieren – "Geimpfte ebenso wie Ungeimpfte". "Wenn der Kanzler A sagt, dann muss er auch B sagen", betonte der Kärntner.

Das "3-G"Regime" sei zudem völlig ad absurdum geführt worden und zur reinen Schikane für die Bevölkerung verkommen, kritisierte der FPÖ-Chef die Maßnahmen.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
FPÖHerbert KicklCorona-ImpfungCoronatest

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen