Die Weihnachtsbeleuchtung wurde in St. Pölten dieses Mal zu einer Winterbeleuchtung umbenannt und die 300 Motive strahlen schon wie berichtet seit November, auch noch im Februar erstrahlt die Landeshauptstadt in hellem Glanz und der Eiszauber am Rathausplatz ist bereits um 6 Uhr in der Früh voll beleuchtet.
Eben das stößt den St. Pöltner Freiheitlichen um Klaus Otzelberger sauer auf. Grund für seinen Ärger sind die gestiegenen Energiepreise, die heuer mehrfach für Schlagzeilen sorgten. "Während viele St. Pöltner bedingt durch die Kostenexplosion bei Energie (Fernwärme +159 Prozent in einem Jahr, Strom/Gas +70 Prozent in einem Jahr), nicht mehr wissen, wie sie ihr tägliches Leben finanzieren sollen, lässt die SPÖ die Innenstadt beleuchten, als gäbe es kein morgen", sagt Otzelberger.
Geht es nach der FPÖ, sollte die Winterbeleuchtung künftig also wieder zur Weihnachtsbeleuchtung werden. "Sparsamkeit und Solidarität scheinen für die SPÖ wohl eher doch nur Schlagwörter zu sein", schießt der Freiheitliche nach.