Wirbel um Abrechnung

FPÖ zur Causa SPÖ-Konto: "Wahrheit muss ans Licht"

Spenden für ein ARBÖ-Kettcar-Kinderrennen wurden über ein SPÖ-Konto abgewickelt. Die FPÖ fordert jetzt Aufklärung.
Niederösterreich Heute
01.07.2026, 15:31
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Im Kontext des ARBÖ-Rennens, das am 25. Mai in Lanzenkirchen über die Bühne gegangen war, wurden im Vorfeld sogenannte "Pokalspenden" bei der heimischen Wirtschaft und Unterstützern eingehoben.

Nur: An Spender wurde eine Rechnung übermittelt, die formal von der SPÖ Lanzenkirchen ausgestellt wurde. In dieser Rechnung wird darauf hingewiesen, dass der Betrag auf ein Konto der SPÖ Lanzenkirchen zu überweisen sei. Ein Gemeinde-Insider hatte in einem anonymen Schreiben kritisiert, dass die Vermutung im Raum stehe, dass mit dem Kettcar-Rennen des Vereins ARBÖ die SPÖ-Parteikassa gefüllt werde.

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"Anonyme Briefe eines "Gemeinde-Insiders" kommentiere ich prinzipiell nicht", hieß es seitens Michaela Binder, SPÖ-Bezirksvorsitzende, gegenüber "Heute" zu dem Fall. Man solle lieber über das Thema "Alkohol am Steuer" berichten und dazu eine Anfrage an die FPÖ stellen. Lanzenkirchens SPÖ-Chef Michael Kleinrath wollte sich auch nicht dazu äußern.

"Politisch und moralisch offenbar so am Ende ..."

Nun übt die FPÖ scharfe Kritik: "Die SPÖ-Genossen sind politisch und moralisch offenbar so am Ende, dass sie bereits unschuldige Kinder- und Vereinsveranstaltungen unter falscher Flagge kapern müssen", kommentiert FPÖ Wr. Neustadt gf. Bezirksparteiobmann und Nationalrat Peter Schmiedlechner den "mutmaßlichen SPÖ-Parteikassen-Skandal" in Lanzenkirchen (Bezirk Wr. Neustadt).

Nationalrat Peter Schmiedlechner
FPÖ Niederösterreich

"Anstatt sofortige Transparenz an den Tag zu legen und die mutmaßlich dubiosen Geldflüsse lückenlos offenzulegen, putzt sich die Bezirkschefin arrogant ab und flüchtet sich in peinliche, persönliche Untergriffigkeiten gegen politische Mitbewerber", kritisiert Schmiedlechner die "Vertuschungstaktik".

"Tiefpunkt politischer Kultur"

"Wer die Transparenz so vehement verweigert und berechtigte Fragen zur Parteienfinanzierung mit billiger Schmutzkübel-Politik beantwortet, liefert damit ein klares Schuldeingeständnis ab! Frau Binder zeigt mit dieser aggressiven Blockadehaltung nur, dass die SPÖ tief im Sumpf steckt und offensichtlich die Wahrheit fürchtet", so Schmiedlechner weiter, der darin ein Paradebeispiel für rote Arroganz sieht. "Der Tiefpunkt politischer Kultur. Frau Binder soll umgehend Licht ins Dunkel bringen."

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