Politik

FPÖler tritt aus Partei aus, weil sie "nach rechts" ...

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:59

Für Aufsehen in der Polit-Landschaft sorgt Klagenfurts Ex-Stadtrat Gerhard Reinisch. Er habe genug davon, dass man mit dem Leid von Menschen Politik mache und Stimmen gewinnen wolle, so Reinisch zur "Kleinen Zeitung". Am Sonntag kehrte er deswegen der FPÖ mit den Worten "Das ist nicht mehr meine Partei" den Rücken. Unter dem neuen FPÖ-Stadtparteiobmann Wolfgang Germ sei die Partei "nach rechts" gerückt.

Für Aufsehen in der Polit-Landschaft sorgt Klagenfurts Ex-Stadtrat Gerhard Reinisch. Er habe genug davon, dass man mit dem Leid von Menschen Politik mache und Stimmen gewinnen wolle, so Reinisch zur "Kleinen Zeitung". Am Sonntag kehrte er deswegen mit den Worten "Das ist nicht mehr meine Partei" den Rücken. Unter dem neuen FPÖ-Stadtparteiobmann Wolfgang Germ sei die Partei "nach rechts" gerückt.

"Ich habe Landespartei-Chef Christian Ragger in einer Mail über meinen sofortigen Parteiaustritt informiert"“, so Reinisch laut Bericht. Er kritisiert, dass mit Themen polarisiert werde, "die nicht schwarz oder weiß sind". Seit der Gemeinderatswahl 2015 sei es zu einer Entfremdung mit den Freiheitlichen gekommen.

Besonders die FPÖ-Politik beim Thema Flüchtlinge ist Reinisch ein Dorn im Auge: "Ich habe drei Flüchtlinge in meiner Klasse. Die haben sich nicht in ihrer Heimat ins Flugzeug gesetzt und sind bei uns ausgestiegen. Die haben eine monatelange Flucht hinter sich, haben Menschen sterben sehen. Auf ihre Kosten will ich keine Politik machen", so der Lehrer.

Er ist nun  "wilder" Gemeinderat, aus dem FPÖ-Klub hatte er bereits im Dezember 2015 verlassen, nachdem er im Gegensatz zu seiner Partei für ein Budget gestimmt hatte, um das "politische Kindergarten-Hickhack" zu beenden und damit "Stadt und Jobs" zu retten.

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