Fragen waren beim Treffen Merkel-Kurz absolut tabu

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP)
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP)Bild: picturedesk.com
Bundeskanzler Sebastian Kurz hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel in Berlin am Sonntag zu einem Vorgespräch zum EU-Gipfel getroffen.

Bei den Vorgesprächen zum EU-Gipfel gaben Merkel und Kurz am Sonntagabend in Berlin nur kurze Statements ab. Beide sprachen sich demnach für eine Stärkung der EU-Grenzschutzbehörde Frontex aus. Bis 2020 soll laut Kurz eine Aufstockung des Personals der Behörde erfolgen, um den Außengrenzschutz zu verstärken. Details wurden kaum genannt, Fragen waren bei dem gemeinsamen Auftritt nicht zugelassen.

So erwähnten die Kanzlerin und der Kanzler nur, was noch Gesprächsthema war. Etwa, dass in der EU eine "Arbeitsteilung" erfolgen müsse, um den vielen afrikanischen Ländern zu helfen. Kurz ergänzte, dass "Boote gar nicht erst ablegen" können sollten. Im Dezember sei in Wien für die Ausarbeitung eines Aktionsplans ein EU-Afrika-Gipfel geplant.

Gestreift wurde auch der "Brexit": Kurz betonte, es müsse alles Mögliche getan werden, um einen "harten" Ausstieg Großbritanniens aus der EU zu vermeiden. Für Kurz geht es nach dem Treffen mit Merkel noch weiter nach Paris, er trifft am Montag den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron. Am Mittwoch startet dann der EU-Gipfel in Salzburg. (red)

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