St. Leonhard im Pitztal

Frau (39) stürzt bei Eiskletter-Unfall in die Tiefe

Eine 39-jährige Deutsche ist nach einer Eisklettertour am "Klockelefall" in St. Leonhard rund 70 Meter über teils senkrechtes Gelände abgestürzt.
André Wilding
15.02.2026, 12:45
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Ein 39-jähriger Österreicher unternahm am Samstag gegen 07.35 Uhr gemeinsam mit einer 39-jährigen Deutschen (aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen) eine Eisklettertour am Eisfall "Klockelefall" im Gemeindegebiet von St. Leonhard im Pitztal.

Auf Eisplatte ausgerutscht

Die Eistour, die nach der WI-Skala mit 3 bis 4 bewertet ist, wurden von den Kletterpartnern wechselseitig geklettert. Nach acht Seillängen und weiteren 3x150 Meter am laufenden Seil erreichten die Eiskletterer das Ende des Wasserfalls und querten über wegloses Gelände zum Sommerweg/Steig in Richtung Luibisalm.

Dem Steig folgend, entfernten sie nach circa 200 Höhenmeter bei optimalem Trittschnee die Steigeisen von den Schuhen, weil der Weg teilweise aper wurde. Nach ca. weiteren 100 zurückgelegten Höhenmeter rutschte die Frau plötzlich auf einer Eisplatte aus und stürzte über felsdurchsetztes, teilweise senkrechtes Gelände circa 70 Höhenmeter ab.

Keine Hubschrauberbergung möglich

Dabei zog sie sich schwere Verletzungen zu. Ihr Begleiter setzte den Alpinnotruf ab und stieg zu der Verunfallten ab. Aus Witterungsgründen war eine Hubschrauberbergung nicht möglich, daher musste die Frau nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle von der Bergrettung Innerpitztal terrestrisch (liegend Abseilen und Skidoo-Rettungsschlitten) abtransportiert werden.

In weiterer Folge wurde sie von der Rettung in das Krankenhaus nach Zams verbracht.

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